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Die Riethüsli-Konsequenzen

Im Baudepartement wird der Datentransfer zwischen allen an einem Projekt Beteiligten verbessert – eine Folge des Einsturzes der Riethüsli-Halle.
Regula Weik

ST. GALLEN. «Aufklärung tut not»: So ist eine Interpellation der SVP-Fraktion im Kantonsparlament überschrieben. Die SVP will vor allem wissen, ob nach dem Einsturz der Turnhalle im Baudepartement Massnahmen ergriffen worden sind. Nun liegt die Antwort der Regierung vor.

Und: Im Bereich Datenqualität, Nachvollziehbarkeit, Verantwortlichkeit hat das Baudepartement Massnahmen getroffen. So lässt sich künftig in jedem Fall das «Wer, Was, Wann, Wie und Womit» eindeutig nachvollziehen. Eine neue Software macht es möglich. «Der Informationsfluss durch den Transfer von Dokumenten muss jederzeit überprüfbar sein», erklärt die Regierung. Die SVP-Fraktion will aber auch wissen, wie es mit der Verantwortlichkeit des Baudepartements im Fall der Riethüsli-Halle steht. Dazu hält die Regierung einmal mehr fest: «Eine strafrechtliche Verantwortung von Personen, die im Baudepartement angestellt sind, stand zu keinem Zeitpunkt des Strafverfahrens zur Debatte.»

Die Staatsanwaltschaft hatte das Strafverfahren im September eingestellt. Ein Entscheid, der auf breiten Unmut stiess – in der Bevölkerung und im Parlament.

Gesamtkosten über 10 Millionen

Erstmals nennt die Regierung in der Antwort den Gesamtschaden. Er beläuft sich – inklusive Folge- und Untersuchungskosten – auf 10,3 Millionen Franken. Der Grossteil dürfte zulasten der Versicherung der beiden möglichen Haftpflichtigen gehen. Details dazu gibt es nicht. Über die Vereinbarung war Stillschweigen beschlossen worden. Bekannt ist nur soviel: Die Restkosten zulasten des Kantons sind im Kompetenzbereich der Regierung.

Baubeginn im Frühling

Im Frühling sollen im Demuttal oberhalb der Stadt St. Gallen die Bagger auffahren. Das Baugesuch für die neue Halle ist eingereicht.

Die Turnhalle des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St. Gallen war im Februar 2009 eingestürzt. Beim Bau waren verstärkende Rippen an den Dachträgern weggelassen worden.

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