Die Ostschweiz ist keine Topdestination

Im einer Sonderbeilage haben die SBB in der Tagblatt-Ausgabe von gestern auf Freizeit und Ferienziele aufmerksam gemacht.

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Felix Gemperle Leiter Region Säntis-Bodensee, SBB Personenverkehr (Bild: Rudolf Hirtl)

Felix Gemperle Leiter Region Säntis-Bodensee, SBB Personenverkehr (Bild: Rudolf Hirtl)

Im einer Sonderbeilage haben die SBB in der Tagblatt-Ausgabe von gestern auf Freizeit und Ferienziele aufmerksam gemacht. Im Vorwort schreibt dazu der Rorschacher Felix Gemperle, dass die Ostschweiz nicht zu den erstgenannten touristischen Destinationen der Schweiz gehört; dies, obwohl sie viel zu bieten habe?

Die Ostschweiz glänzt mit einer einmaligen Bergwelt und unter anderem in der Region Rorschach mit wunderschönen Seelandschaften. Weshalb sticht sie dennoch nicht als Tourismusdestination?

Die Ostschweiz gehört rein mengenmässig nicht zu den Top-Tourismusdestinationen. Zudem ist «Ostschweiz» keine Marke, sondern das Appenzell, Thurgau, St. Gallen oder die Bodenseeregion.

Wie kann man die Ostschweiz besser ins Rampenlicht rücken; wo sehen Sie als Leiter der Region Säntis-Bodensee denn Chancen und Entwicklungspotenzial ?

Indem wir die vielen kleinen Perlen, die wir in der Ostschweiz zweifellos haben, noch besser vernetzen, was zum Teil schon gemacht wird, und noch stärker destinationsübergreifend zusammenarbeiten.

Was ist gefragt, was buchen die Leute?

Die SBB haben ihr Reisebürogeschäft Ende 2015 aufgehoben. Somit sind wir heute fast ausschliesslich im Schweizer und internationalen ÖV-Markt tätig. Wir führen keine Statistik nach Destinationen.

Was ist Ihr persönlicher Hotspot in der Ostschweiz?

Aus meiner Sicht gibt es keinen klaren Hotspot. Wir haben kleine, aber viele feine Angebote. Wie St. Gallen mit dem Weltkulturerbe, den Rheinfall, den Säntis, das Appenzellerland und den Bodensee. (rtl)

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