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«Die Öffnung des Hauses war wichtig»

Im Februar wurde das Kirchhoferhaus an der Ecke Museumsstrasse/Blumenaustrasse öffentlich zugänglich. Im neu entstandenen Kunstlabor dürfen Kinder seither am ersten Sonntag im Monat experimentieren. Kunstvermittlerin Claudia Hürlimann erklärt, wie das neue Angebot ankommt.
Claudia Hürlimann Kunstvermittlerin im Kunstmuseum (Bild: Hanspeter Schiess)

Claudia Hürlimann Kunstvermittlerin im Kunstmuseum (Bild: Hanspeter Schiess)

Im Februar wurde das Kirchhoferhaus an der Ecke Museumsstrasse/Blumenaustrasse öffentlich zugänglich. Im neu entstandenen Kunstlabor dürfen Kinder seither am ersten Sonntag im Monat experimentieren. Kunstvermittlerin Claudia Hürlimann erklärt, wie das neue Angebot ankommt.

Frau Hürlimann, wie ist das Kunstlabor-Projekt im Kirchhoferhaus angelaufen?

Sehr gut. An der Eröffnung hatten wir 350 Besucherinnen und Besucher im Haus. Das zeugt vom grossen Interesse der Stadtbevölkerung für das Gebäude. Dessen Öffnung war wichtig. Das Offene Kunstlabor für Kinder stösst ebenfalls auf Anklang.

Wie viele Kinder kommen pro Sonntag ins Labor?

Die Kinder können von 10 bis 14 Uhr so lange bleiben, wie sie wollen. Über die vier Stunden verteilt haben wir im Schnitt 30 bis 50 Personen, vorwiegend Familien. In den Sommerferien sind es aber weniger. Das ist wetterabhängig.

Führen Sie die Kinder durch Ausstellungen?

Nein, das Kunstlabor ist bewusst frei gestaltet. Wir achten aber darauf, dass die Kinder eine Aufgabe erhalten, die einen Bezug zu einer aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum hat.

Wie sieht eine solche Aufgabe aus?

Bei der Ikonen-Ausstellung diesen Sommer haben wir zum Beispiel das Thema Gold gesetzt. Die Kinder gingen durch die Ausstellung und suchten das Bild mit dem meisten Gold. Danach konnten sie im Atelier mit Blattgold selbst kreativ sein.

Steht das Atelier einfach leer, wenn nicht gerade das Kunstlabor stattfindet?

Nein, es wird rege genutzt. Einerseits arbeiten wir mit dem «Kinder Kunst Klub» regelmässig im Atelier, andererseits finden Workshops für Schulklassen statt.

Sind angesichts dieses Erfolgs weitere Projekte geplant?

Nicht konkret. Die Vermittlungsarbeit wird aber sicher noch wichtiger werden, und das nicht nur bei uns im Museum. (ghi)

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