Die Mädchen reiten, die Jungs schiessen

Die Interessengemeinschaft Sport der Region Gossau bietet in den Sportferien daheimgebliebenen Kindern im Primarschulalter eine sportliche Alternative an. Auch in diesem Jahr können die Teilnehmenden in zehn Vereine reinschnuppern und das Vereinsleben kennenlernen.

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Elisabeth Bertschinger Co-Präsidentin IG Sport (Bild: pd)

Elisabeth Bertschinger Co-Präsidentin IG Sport (Bild: pd)

Die Interessengemeinschaft Sport der Region Gossau bietet in den Sportferien daheimgebliebenen Kindern im Primarschulalter eine sportliche Alternative an. Auch in diesem Jahr können die Teilnehmenden in zehn Vereine reinschnuppern und das Vereinsleben kennenlernen. Für Elisabeth Bertschinger von der IG Sport geht es dabei aber nicht nur um die Nachwuchssicherung der Vereine, sondern auch darum, die Kinder sinnvoll zu beschäftigen.

Frau Bertschinger, wie viele Anmeldungen haben Sie erhalten?

Ungefähr 190. Wir erhalten pro Jahr jeweils zwischen 190 und 200 Anmeldungen.

Konnten alle berücksichtigt werden?

Ja, auch in diesem Jahr können alle Teilnehmenden den von ihnen gewünschten Kurs belegen. Das versuchen wir, wenn möglich, immer zu organisieren. Wir wollen ja, das die Kinder Spass am Sport haben.

Welche Kurse sind besonders beliebt?

Vor allem die Reitkurse sind jedes Jahr unter den Mädchen heissbegehrt, weil man ins Reiten normalerweise nicht einfach so reinschnuppern kann. Bei den Jungs hingegen ist das Schiessen sehr beliebt. Ansonsten sind die Geschlechter in allen Kursen gut gemischt.

Inwiefern profitieren die Vereine von der Sportwoche?

Für die Vereine geht es bei der Sportwoche vor allem um Nachwuchsförderung. Damit der Vereinssport nicht ausstirbt, müssen die einzelnen Vereine ihren Nachwuchs sichern. Zu diesem Zweck sind solche Schnupperkurse optimal. Und auch für die Kinder sind Hallensportarten in den Skiferien eine gute Lösung. Sie sind aktiv und beschäftigt, denn heute kann man leider nicht mehr sicher sein, dass in den Skiferien genügend Schnee zum Skifahren liegt. Und für ein Kind, das nichts zu tun hat, kann sich eine Woche Schulferien sehr lange hinziehen. (dk)

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