Die Lust am Texten

Sie kam über Umwege zum Schreiben. Jetzt legt Margit Bittmann ihr drittes Werk vor: «Punktstücke». Die Texte hat sie handschriftlich aufgesetzt.

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Margit Bittmann gönnt sich den Traum vom Schreiben. (Bild: Hedy Züger)

Margit Bittmann gönnt sich den Traum vom Schreiben. (Bild: Hedy Züger)

ARBON. Langsam geht ein Traum in Erfüllung. Als Jugendliche wollte Margit Bittmann unbedingt Schriftstellerin werden. Ihre Begabung im Umgang mit der Sprache liess dieses Ziel durchaus zu. Doch sie wurde zunächst Kindergärtnerin und setzte sich in einem Schulheim als Erzieherin ein. Mit diesem beruflichen Erfahrungsschatz, nicht zuletzt im Umgang mit den benachteiligten Jugendlichen, gewann sie weitere sprachliche und schöpferische Impulse.

Schreiben als Passion

Wenn Margit Bittmann mit der Familie unterwegs ist, notiert und verarbeitet sie auch da Eindrücke. So entwickelte sie allmählich eine Leidenschaft für schriftliche Formen, verfasste Gedichte, ebenso Texte, die sich dazu eigneten, im Freundes- und Kollegenkreis vorgetragen zu werden. Fragmente aus flüchtigen Beobachtungen oder Gedanken hielt sie auch fest. Nun ziert ein grosser weisser Kreis auf schwarzem Grund die Titelseite des dritten Bändchens der Arbonerin. Die Texte darin setzte sie von Hand in weisser Schrift auf schwarzem Papier auf.

Längerer Text in der Schublade

Vorher erschienen sind Alltagsgeschichten als «Wunschtraum mal Drei» sowie Lyrik unter dem Titel «querbeet». Mit «Punktstücke» tritt sie erstmals an die Öffentlichkeit. Teile einer längeren Geschichte hat sie ebenfalls erarbeitet, diese liegen aber nun in der Schublade. Ob Bittmann daraus bald ihren ersten Roman schreibt, lässt sie sich nicht entlocken. (hz/cot)

«Punktstücke»: erhältlich über ISBN 978-3-033-04517-0

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