«Die Leute wissen jetzt, was im K-Treff abgeht»

Nachgefragt

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Erstmals hat der K-Treff in Wittenbach zum Tag der offenen Tür eingeladen. Damit wollten die Verantwortlichen der breiten Bevölkerung einen Einblick in den Treff für Armutsbetroffene geben. Und dies ist laut Diakon Ueli Bächtold gelungen.

Wie viele Besucher sind Ihrer Einladung zum Tag der offenen Tür im K-Treff gefolgt?

Rund 50 Personen. Mit den Ar­mutsbetroffenen waren 150 Personen hier.

Haben Sie mit so vielen Leuten gerechnet?

Ungefähr. Mehr Platz hätten wir kaum noch gehabt.

Sie öffneten die Türen, um den Wittenbachern einen Einblick in den Treff zu gewähren und offene Fragen zu beantworten. Ist Ihnen das gelungen?

Ja. Es hat mich gefreut, dass drei Gemeinderäte und auch mehrere Vertreter des Schulrats gekommen sind.

Mit welchen Fragen wurden Sie konfrontiert?

Wir haben den Tag der offenen Tür wegen einer Frage einer ehemaligen Gemeinderätin überhaupt aufgegleist. Sie wollte wissen, ob jeweils genug Leute kommen. Dies konnten wir am Mittwoch gut beantworten. Viele sind nach dem Anlass zu mir gekommen und haben gesagt, dass sie froh seien, dass sie gesehen haben, was hier wirklich abgeht.

Gab es auch kritische Stimmen?

Im Voraus haben wir diskutiert, ob wir die Betroffenen mit dem Tag der offenen Tür ausstellen. Diese Befürchtung hat sich aber nicht bewahrheitet. (ren)