Die letzte Turnstunde hat geschlagen

Seit Beginn der Sommerferien wird das Schulhaus St. Leonhard saniert und erweitert, nachdem 130 Jahre lang Schülerinnen und Schüler dort ein- und ausgegangen sind. Der Abriss der Turnhalle ist schon fortgeschritten, viel ist nicht mehr von ihr übrig.

Drucken
Teilen
Das Spiel ist vorbei, zumindest für die alte Turnhalle des St. Leonhard-Schulhauses. In zwei Jahren wird hier in einer neuen Halle geturnt. (Bild: Benjamin Manser)

Das Spiel ist vorbei, zumindest für die alte Turnhalle des St. Leonhard-Schulhauses. In zwei Jahren wird hier in einer neuen Halle geturnt. (Bild: Benjamin Manser)

Geht man die Davidstrasse entlang, erwartet einen auf Höhe St. Leonhard-Schulhaus ein ungewohntes Bild: Die Turnhalle ist dem Erdboden gleichgemacht worden. Eine einsame Wand und vereinzelte Gebäudefragmente ragen noch in die Luft. Sobald gar nichts mehr steht, wird mit dem Aufbau der neuen Turnhalle, einem Aussenspielfeld, einem Mehrzwecksaal sowie einem Tagesbetreuungsbereich begonnen.

Gleichzeitig wird auch das St. Leonhard-Schulhaus innen und aussen komplett renoviert. Zwischen dem Alt- und dem Neubau entsteht ausserdem ein neuer Pausenraum, und auch die Strassenanschlüsse werden angepasst. Im Sommer in zwei Jahren soll der Um- und Ausbau dann beendet sein. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die St. Leonhard-Kinder in Containern beim Schulhaus Tschudiwies unterrichtet. Für Schulleiter Urban Fuchs stellt dies eine grosse, aber zu bewältigende Herausforderung dar. (kar)