Die Kurzstrecke bleibt

Jetzt ist es definitiv: Die Kurzstrecke für Fahrten mit dem Bus in den ÖV-Zonen 210 (Stadt St. Gallen) und 211 (Ringzone) bleibt bestehen. Das teilte der Tarifverbund Ostwind vergangene Woche mit.

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Jetzt ist es definitiv: Die Kurzstrecke für Fahrten mit dem Bus in den ÖV-Zonen 210 (Stadt St. Gallen) und 211 (Ringzone) bleibt bestehen. Das teilte der Tarifverbund Ostwind vergangene Woche mit. Damit endet eine jahrelange Diskussion um die Abschaffung der Kurzstrecke – zumindest bis auf weiteres. VBSG-Unternehmensleiter Ralf Eigenmann zeigt sich erleichtert von diesem Entscheid. «Gerade für eine Stadt von der Grösse St. Gallens ist es wichtig, dass es ein solches Angebot für kurze Distanzen gibt, damit der öV genutzt wird.»

Er habe den Entscheid «mit Freude» zur Kenntnis genommen, sagt auch Ruedi Blumer, Co-Präsident des VCS Sektion St. Gallen/Appenzell und SP-Kantonsrat. «Noch erfreulicher wäre aber, wenn Ostwind die Kurzstrecke auf weitere Zonen ausdehnen würde.» Gerade in der Agglomeration St. Gallen, beispielsweise zwischen Gossau (Zone 212) und Herisau (Zone 213), die bis im vergangenen Dezember eine Zone bildeten, sollte die Kurzstrecke ausgedehnt werden, sagt Blumer. «Es ist stossend, wenn für einige wenige Haltestellen zwischen St. Gallen und Gossau mehrere Zonen gelöst werden müssen.» Auch die Einführung eines 24-Stunden-Billetts müsse geprüft werden, am besten für das ganze Ostwind-Gebiet. (dag)

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