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Die Krippenfiguren geben eine Zugabe

Mehr als 1500 Leute besuchten bisher die Krippe in der Casa Sant'Antonio im Heiligkreuz. Aufgrund des Andrangs bleibt sie nun einige Tage länger stehen. Die Szene mit den beweglichen Figuren soll zudem in zwei Jahren noch etwas grösser werden.
Marlen Hämmerli
Ein Hirte schert sein Schaf: Die Krippe in der Casa Sant'Antonio wartet mit vielen liebevollen Details auf. (Bild: Michel Canonica)

Ein Hirte schert sein Schaf: Die Krippe in der Casa Sant'Antonio wartet mit vielen liebevollen Details auf. (Bild: Michel Canonica)

Die Handwerkerfigur der Krippe in der Casa Sant'Antonio, einem früheren Treffpunkt italienischer Migranten, darf vier weitere Tage an ihrem Holzstück sägen: Die Krippe an der Heimatstrasse 13 wird nicht wie geplant heute, sondern erst am 10. Januar abgeräumt. Bis dann ist sie noch täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Verlängerung aufgrund Andrang

Der Grund für die Verlängerung ist der Besucherandrang. «Inzwischen haben bereits über 1500 Leute die Krippe besucht», sagt Peter Oberholzer, Vorsteher des Vereins Jugend und Familie im Heiligkreuz, welchem die Casa Sant'Antonio seit 2014 gehört. Der Andrang habe ihn überrascht. «Doch anscheinend hat sich herumgesprochen, dass es hier eine schöne Krippe gibt.» Noch vor deren Eröffnung am 19. Dezember seien zwei Gruppen gekommen und hätten den Aufbau beobachtet. «Zur Eröffnung mit Basar kamen etwa 300 Personen, an Sonntagen zählte ich bis zu 150 Besucher. Zusätzlich hatten wir viele Gruppen und Schulklassen.»

Laut Oberholzer gefällt den Leuten die Szenerie mit den beweglichen Figuren: Ein Mann zersägt ein Holzstück, Wasser plätschert in einen kleinen See. Häufig werde er nach den Machern gefragt, sagt Oberholzer. «Ich antworte dann: <Italiener mit Heimweh>». Es gebe auch andere Fragen: «Die Kinder wundern sich, weshalb der Mann das Holzstück nie zu Ende zersägt und wohin das Wasser fliesst.»

Arbeitslose führen das Café

Die Krippe ist bewacht. «Dabei geht es uns weniger um Diebstahl als darum, dass die Besucher die Figuren nicht berühren und beschädigen», erklärt Oberholzer. Für diese Aufsicht wie auch für das kleine Café sind einige Arbeitslose zuständig: «Für sie sind diese einfachen Arbeiten eine schöne, sinnstiftende Beschäftigung. Sie verschaffen ihnen einen Tapetenwechsel und etwas Gesellschaft.» Aus Freude an der Arbeit wolle jeder möglichst lange arbeiten, sagt Oberholzer. Eine arbeitslose Frau habe sogar vorgeschlagen, die Krippe das ganze Jahr zu zeigen.

Das Projekt mit den Arbeitslosen werde nächsten Advent dann auch sicher weitergeführt, sagt Oberholzer. Die Krippe bleibe vorerst gleich. «Fürs Erste besitzen wir alle Figuren, die uns gefallen. Auf Weihnachten 2017 planen wir aber eine Erweiterung.» Details seien noch offen.

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