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Die Konfettikanone schiesst wieder

Die Fasnachtsgesellschaft hat sich am Mittwoch zur Hauptversammlung getroffen. Themen waren die Publikumsflaute im Waaghaus und die Föbü-Kanone.
Die Konfettikanone ist ab 2017 wieder im Einsatz. (Bild: Luca Linder)

Die Konfettikanone ist ab 2017 wieder im Einsatz. (Bild: Luca Linder)

Von den Zuschauern des Föbüverschusses gab es an der diesjährigen Fasnacht Pfiffe. Der Föbü 2016, Weinhändler Philipp Schwander, wurde nämlich nicht wie traditionell von der Konfettikanone verschossen. Die Stadtpolizei hatte die Bewilligung verweigert.

An der HV der St. Galler Fasnachtsgesellschaft konnte alt Stadtrat und 37. Ehrenfödlebürger Fredy Brunner gute Nachrichten überbringen. «Ich bin mir sicher, dass die Kanone an der Fasnacht 2017 wieder zum Einsatz kommt.» Derzeit befinde sich die Kanone noch in Revision, neu schiesst sie mit Druckluft statt mit Schiesspulver. Ein entsprechender Probeschuss (ohne Konfetti) sei erfolgreich durchgeführt worden. Für Gesprächsstoff sorgte neben der Konfettikanone an der HV im Restaurant Papagei auch das fehlende Publikum im Waaghaus an der vergangenen Fasnacht. Am Schmutzigen Donnerstag war die Beiz wie immer gut besucht, Samstag und Sonntag blieben die Besucher aber weg. «Das war eine eher triste Angelegenheit», sagte Bruno Bischof, Präsident der Fasnachtsgesellschaft. Derzeit arbeite man daran, wieder mehr Leute ins Waaghaus zu locken – auch an den Wochenenden.

Schwierige Zeiten für die Guggen

Auf die Fasnacht im kommenden Februar und den 11.11. bereiten sich auch die Vereinigten Guggen intensiv vor. Selbstverständlich ist das nicht: Der Dachverband hätte sich im Sommer 2015 beinahe aufgelöst, wie Mediensprecher Nicolas Steiner berichtete. Dem Verband gehe es wie vielen Guggen: Er hat über die Jahre Mitglieder verloren. Nach der Bildung eines neuen Vorstandes sei man nun aber wieder voller Tatendrang und wolle neue Wege gehen, um die Fasnacht «im Spannungsfeld des aktuellen Strukturwandels» attraktiver zu gestalten. An einem Workshop im Juni wurden verschiedene Ansätze diskutiert. In einer Mitteilung von Mitte August hielten die Vereinigten Guggen fest: «In den 1980er- und 1990-Jahren genügte es noch, als Gugge spontane Platzkonzerte zu geben oder in Restaurants zu spielen.» Heute wolle das Publikum aber unterhalten werden. Und dieser Herausforderung müssten sich auch die Vereinigten Guggen stellen.

Derzeit befinden sich die Guggen mitten in den Proben für den Fasnachtsbeginn am 11.11. Ob dann, wie von Präsident Bruno Bischof gewünscht, auch wieder Schnitzelbänkler auftreten werden, wird sich zeigen. Die närrische Zeit rückt auf jeden Fall immer näher. (ghi)

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