«Die Jungen müssen mit den Folgen leben»

Esther Meier kandidiert am 28. Februar auf der Liste der Jungen Grünen für den Kantonsrat. Die Geschichtsstudentin will sich vor allem für die junge Generation einsetzen. Frau Meier, weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat?

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Esther Meier Kandidatin Junge Grüne (Bild: pd)

Esther Meier Kandidatin Junge Grüne (Bild: pd)

Esther Meier kandidiert am 28. Februar auf der Liste der Jungen Grünen für den Kantonsrat. Die Geschichtsstudentin will sich vor allem für die junge Generation einsetzen.

Frau Meier, weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat?

Ich will mich in erster Linie für den Kanton und die Stadt St. Gallen einsetzen. Ich wünsche mir mehr Weitsicht in der Politik, die aus meiner Sicht derzeit zu sehr von Budgetkürzungen geprägt ist.

Wofür würden Sie denn Geld weitsichtig einsetzen?

Das Thema Umweltschutz liegt mir sehr am Herzen. Wir jungen Menschen müssen ja in 50 Jahren mit den Folgen der Entscheidungen von heute leben. Deswegen gilt es, weit in die Zukunft zu blicken und nicht erst zu reagieren, wenn es zu spät ist. Ich will im Kantonsrat den jungen Menschen eine Stimme geben.

Sie setzen sich für die junge Generation ein und blicken weit in die Zukunft, beschäftigen sich in ihrem Geschichtsstudium aber mit der Vergangenheit. Ein Gegensatz?

Im Gegenteil. Wer die Vergangenheit kennt, versteht die Gegenwart besser. Das war auch meine Hauptmotivation, Geschichte zu studieren. Und wenn man die immer gleichen Fehler kennt, die beispielsweise in der Politik in der Vergangenheit gemacht wurden, dann kann man sie in Zukunft besser verhindern.

Es ist auffällig, dass sich auf der Liste der Jungen Grünen viele Akademiker oder angehende befinden. Ein Zufall?

Das ist uns auch schon aufgefallen. Einen Hauptgrund gibt es aus unserer Sicht nicht. Naheliegend ist, dass viele, die etwas im Bereich Natur studieren, diese auch schützen wollen und deshalb bei uns sind. (ibr)

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