Die IGöV sagt Ja zur Städteinitiative

Die Zahl der Motorfahrzeuge habe im Kanton St. Gallen letztes Jahr erneut um mehr als 8000 zugenommen, schreibt die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV), Sektion Ostschweiz, in einer Medienmitteilung. Die Städteinitiative, über welche die städtischen Stimmberechtigten am 7.

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Die Zahl der Motorfahrzeuge habe im Kanton St. Gallen letztes Jahr erneut um mehr als 8000 zugenommen, schreibt die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV), Sektion Ostschweiz, in einer Medienmitteilung. Die Städteinitiative, über welche die städtischen Stimmberechtigten am 7. März abstimmen, betrachtet die Interessengemeinschaft als ein Mittel, um «dieses – trotz verstopften Strassen und Klimaängsten – ungebremste Wachstum» zu bremsen.

Kürzere öV-Reisezeiten

Eine weitere Zunahme des motorisierten Individualverkehrs könne verhindert werden, indem die Alternativen gefördert würden: «Gut ausgebaute und getrennte Rad- und Fusswege sowie ein attraktiver öffentlicher Verkehr mit separaten Busspuren und mit dem mittelfristigen Ziel einer Tramlinie auf der Längsachse». In diesem Zusammenhang verweist die IGöV auf das Agglomerationsprogramm St. Gallen/Arbon-Rorschach.

Eine der darin aufgeführten Massnahmen sieht vor, dass «der strassengebundene öV im Agglomerationszentrum auf einem Eigentrassee geführt werden soll, um Reisezeiten zu reduzieren».

Mögliche Bundesgelder

«Die Ziele der Städteinitiative decken sich also ideal mit dem Agglomerationsprogramm, wodurch für die Finanzierung von Ausbauten in der Stadt St. Gallen im Rahmen dieses Programmes auch Bundesgelder verfügbar sein werden», so die IGöV. (pd/per)

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