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Die Hüter der Jacken

Zwei Gossauer Studenten betreiben zum zweiten Mal die Olma-Garderobe. Abgegeben werden bei ihnen auch Krücken und Orchideen.
Sheila Eggmann
Die Olma-Garderobe von Dario Hefti (links) und Andrin Fröhlich öffnet mittags zwischen 12 und 13 Uhr. Abgegebene Gegenstände können jeweils bis 22 Uhr abgeholt werden. (Bild: Sheila Eggmann)

Die Olma-Garderobe von Dario Hefti (links) und Andrin Fröhlich öffnet mittags zwischen 12 und 13 Uhr. Abgegebene Gegenstände können jeweils bis 22 Uhr abgeholt werden. (Bild: Sheila Eggmann)

«Wir sind voll! Leider können wir keine Jacke mehr entgegennehmen.» Dies ist der letzte Facebook-Post der Olma-Garderobe, er stammt vom vergangenen Samstag. «Obwohl wir in diesem Jahr einen grösseren Container verwenden, konnten wir bereits um 16 Uhr nichts mehr entgegennehmen», freuen sich die 23jährigen Betreiber Dario Hefti und Andrin Fröhlich. Ihre Garderobe kommt bei den Kunden gut an. Sie steht am Anfang der Jägerstrasse, gleich oberhalb des Haupteingangs zum Messeareal.

Für vier Franken nehmen Hefti und Fröhlich Jacken und Taschen entgegen. Das Aufbewahren von Schirmen kostet einen Franken. Doch nicht nur übliche Gegenstände werden abgegeben, auch Orchideen oder Kinderwagen finden den Weg in die Olma-Garderobe. «Am Wochenende hat einer sogar seine Krücken hier gelassen», sagt Fröhlich. Diese wurden am späteren Abend wieder abgeholt. Dies passiert allerdings nicht mit allen Gegenständen. Fast täglich bleiben Jacken hängen. Fröhlich bewahrt die im vergangenen Jahr liegengebliebenen Jacken in einem Karton auf. Werden diese in Zukunft nicht abgeholt, werde er die Jacken wohl spenden.

Früher gab es im Olma-Areal in der Halle 7 bereits die Möglichkeit, seine Jacke abzugeben. Als die Halle im Jahr 2000 abbrannte, fand man anschliessend keine Räumlichkeiten für eine Garderobe mehr. Deshalb kam die Idee der beiden Studenten wohl auch bei den Olma-Organisatoren gut an, wie Fröhlich sagt.

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