Die Hälfte ist bereits weg

WITTENBACH. Wo es einst um Spiel, Satz, Sieg ging, entstehen in Wittenbach in Kürze 57 Wohnungen. Davon sind 32 bereits reserviert, obwohl die Bauarbeiten eben erst begonnen haben.

Angelina Donati
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So präsentiert sich die Überbauung Bächi dereinst: Die Wohneinheiten sind flügelartig angeordnet, mit Balkonen nach Westen. (Bild: Visualisierung: pd/fortimo)

So präsentiert sich die Überbauung Bächi dereinst: Die Wohneinheiten sind flügelartig angeordnet, mit Balkonen nach Westen. (Bild: Visualisierung: pd/fortimo)

Die Zeit drängt. Dort, wo in Wittenbach bis vor kurzem noch die Tennishalle stand, ist die Überbauung Bächi geplant. Dazu muss zuerst der eingedolte Bach, der vier Meter unter dem Gebiet fliesst, umgeleitet werden. Anfang August wurden die Arbeiten aufgenommen. Das Ziel ist es, diese im Herbst abzuschliessen.

Sollte dies nicht gelingen, müsste bis im Frühjahr zugewartet werden. Denn von November bis April ist eine Renaturierung des Baches von Gesetzes wegen nicht erlaubt, wie Stefan Kienzler, Mitglied der Geschäftsleitung der Fortimo AG, sagt. Die starken Regenfälle während des Sommers haben den Untergrund arg durchnässt. Immer wieder mussten daher die Arbeiten unterbrochen werden. Schliesslich führte es zu leichten Verzögerungen im Zeitplan. Die aktuelle Wetterlage stimmt Stefan Kienzler aber zuversichtlich, dass die Arbeiten am Bach doch noch planmässig abgeschlossen werden können.

Flügelartige Anordnung

Seit kurzem nimmt das Überbauungsprojekt auch oberirdisch Form an. Mitte September fand der Spatenstich statt und mit dem Bau von zwei der vier Wohnblöcke wurde laut Stefan Kienzler dieser Tage gestartet. Entstehen sollen insgesamt 39 Eigentumswohnungen und 18 Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage mit 84 Plätzen. Die Häuser seien dabei so angeordnet, dass die Einheiten von einer grösstmöglichen Privatsphäre profitieren. Wie sich zeigt, scheinen der Standort und das Angebot auf grosses Interesse zu stossen. «Derzeit sind 21 Eigentumswohnungen und 11 Mietwohnungen bereits reserviert oder verkauft», sagt Stefan Kienzler. «Ein sehr guter Wert», wie er meint. Den Erfolg schreibt er dem «stimmigen Gesamtkonzept» zu.

Bezug teils im 2016 möglich

Das Überbauungsprojekt Bächi beläuft sich total auf 32 Millionen Franken. Die ersten beiden Wohnblöcke sind voraussichtlich im Frühling 2016 bezugsbereit. Die restlichen zwei Häuser sind laut Stefan Kienzler frühestens im Sommer 2016 fertig erstellt. Im obersten Stock der Häuser sind Attikawohnungen geplant, die rund eine Million Franken kosten sollen.