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«Die G17 war die ideale Gelegenheit, um zu verhocken»

Nachgefragt

146 Stände sind bereits wieder abgebaut. Bis Freitag werden auch die letzten Überbleibsel der Gewerbeausstellung in Gossau von der Bundwiese verschwunden sein. OK-Präsident Stefan Lenherr ist mit seiner letzten Gewerbeausstellung als Präsident mehr als zufrieden.

Herr Lenherr, was war Ihr Highlight der Ausstellung?

Eine schwierige Frage, da der Anlass für mich von A bis Z ein Erfolg war. Ich würde die Stände sowie den grossen Andrang der Besucher als Höhepunkt nennen.An die Veranstaltung «Generation 60 plus» kamen derart viele Besucher, dass wir zusätzliche Stühle organisieren mussten.

Sie wurden also von

Besuchern überrannt?

So weit würde ich nicht gehen – man hatte genügend Platz, um sich die Stände anzusehen. Gegen 35 000 Besucher kamen an den fünf Tagen. Ich traf einige Personen mehrmals an. Das liegt daran, dass man an der G17 viele Bekannte trifft und leicht «verhocket». Am nächsten Tag kommt man erneut, um sich die Ausstellung weiter anzusehen. Zudem war es weder zu heiss noch zu regnerisch. Perfektes Ausstellungswetter eben.

Dies war Ihre dritte Gewerbeschau als Präsident. Sind Sie auch bei der nächsten dabei?

Die letzten Gewerbeschauen fanden im Turnus von sechs bis acht Jahren statt, die Gewerbemitglieder entscheiden dies. Ich werde aber nur noch als Besucher dabei sein, da ich dann in Pension bin.

Vor der G17 sagten Sie, das Sicherheitskonzept sei angepasst worden. Hat sich dies ausgezahlt?

Auf jeden Fall. Die Sicherheitskräfte mussten bis auf wenige Zurechtweisungen nicht eingreifen. Die Stimmung war im Vergleich zur Olma sehr friedlich. Präsenz und ein Sicherheitskonzept ist die richtige Prävention. Auch bezüglich Unfällen konnten einige Bagatellen vor Ort von Samaritern behandelt werden.

Was wird sich an der nächsten Ausstellung verändern?

Ich kann nur mutmassen, da die nächste Ausstellung erst in ein paar Jahren stattfinden wird. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass sich das Bedürfnis in Bezug auf Unterhaltung stark wandelt. 2003 fand eine Rock-Nacht für die Jungen grossen Anklang, 2009 funktionierte sie nicht mehr. Man muss sich den Bedürfnissen anpassen und auch Neues ausprobieren.

Wie steht es finanziell um die Gewerbeschau?

Wenn es ähnlich wie in den vergangenen Austragungen läuft, erwirtschaftet der Gewerbeverein einen kleinen Überschuss, der beispielsweise als Rückstellung für die nächste Ausstellung dienen kann. Wir hoffen auch dieses Jahr auf eine positive Abrechnung. (lin)

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