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Die Frauen stehen an erster Stelle

Die SP der Stadt St. Gallen hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtparlamentswahlen nominiert. 32 Namen stehen auf der Liste. Die Kandidierenden können mit insgesamt 106 Jahren Parlamentserfahrung trumpfen.
Roger Berhalter
Klare linke Mehrheit: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP für die Stadtparlamentswahlen posieren im Waaghaus-Saal. (Bild: Michel Canonica)

Klare linke Mehrheit: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP für die Stadtparlamentswahlen posieren im Waaghaus-Saal. (Bild: Michel Canonica)

32 Kandidatinnen und Kandidaten, zuerst die Bisherigen, danach die Neuen und jeweils die Frauen zuerst: So sieht die Liste aus, mit der die städtische SP zu den Stadtparlamentswahlen vom 25. September antritt. An einer Versammlung am Donnerstagabend im Waaghaus nominierten die Mitglieder ihre Kandidierenden offiziell.

Dabei präsentierte Daniel Kehl, SP-Fraktionspräsident im Stadtparlament, auch etwas Kandidaturstatistik. Mit 16 Frauen und 16 Männern sei die Liste «total gleichberechtigt», wobei die Frauen jeweils an erster Stelle kommen. 13 der 32 Kandidierenden sind schon jetzt im Stadtparlament vertreten, dazu kommen 19 neue Namen. Insgesamt vereinigen die Kandidierenden 106 Jahre Parlamentserfahrung, und zusammen haben sie bisher 137 Vorstösse eingereicht. Das Durchschnittsalter beträgt 46,1 Jahre.

Um die Wohnorte der Kandidaten zu zeigen, präsentierte Kehl einen Stadtplan. Eine «gewisse Konzentration im Zentrum» sei festzustellen. Schliesslich projizierte Kehl auch augenzwinkernd eine weniger ernst gemeinte Statistik auf die Leinwand: Überdurchschnittlich viele der Kandidierenden sind im Monat August geboren.

«Ein oder zwei Sitze mehr»

«Wir hoffen, wir können zulegen», sagte Daniel Kehl im Hinblick auf die kommenden Stadtparlamentswahlen. Die Partei rechne mit ein oder zwei Sitzen mehr. Peter Olibet, Präsident der SP-Stadtpartei, merkte an, dass die Zusammensetzung des Stadtparlaments ziemlich ausgeglichen sei. Er meinte das nicht positiv: «In den Abstimmungen ist es oft sehr knapp, oft entscheiden ganz wenige Stimmen.» Und manchmal sei eine unheilige Allianz der Linken mit der SVP nötig, um ein Geschäft des Stadtrats zu beerdigen. Künftig wollen die Linken ihre Anliegen im Stadtparlament einfacher durchbringen, sagte Olibet zu den Mitgliedern der Versammlung: «Deshalb sind wir heute hier.» Die 32 Kandidatinnen und Kandidaten der SP-Liste würden sich für eine soziale, lebendige, offene und fortschrittliche Stadt St. Gallen einsetzen. «Eine Stadt für alle.»

Die Kandidierenden stellten sich an der Versammlung einzeln vor. Vom Lokführer bis zum Slampoet, vom pensionierten Amtsleiter bis zum 24jährigen Gewerkschaftssekretär: So verschieden die beruflichen und privaten Hintergründe der Kandidaten sind, so ist doch eine Gemeinsamkeit auszumachen: Die neu Kandidierenden wollen nach eigenen Angaben den «rechten Hetzkampagnen» und «rechtspopulistischen Entwicklungen» entgegentreten und auf Stadtebene etwas bewirken.

Drei Rücktritte

Zwei Genossinnen und ein Genosse treten auf die kommende Amtsperiode hin aus dem Stadtparlament zurück. Susanne Schmid-Keller, Marie-Theres Thomann-Seiz und Martin Boesch wurden deshalb an der SP-Mitgliederversammlung für ihre Arbeit gewürdigt und mit einer roten Rose und einer Flasche Wein verabschiedet.

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