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Die Frage ist, wie wir den Syrern vor Ort helfen können

«Nur das Minimum wird für Flüchtlinge getan», 13. Oktober
Roger Poltéra, Evangelischer Pfarrer, St. Gallerstrasse 11, 9402 Mörschwil

«Nur das Minimum wird für Flüchtlinge getan», 13. Oktober

Vor rund zwei Jahren hatten wir ein Treffen mit der Politischen Gemeinde Mörschwil, der Leiter der katholischen Pfarrei und ich. Damals signalisierten wir, dass wir als Kirchgemeinden übernehmen wollen, was kein Amt einer Politischen Gemeinde übernehmen kann, nämlich den Flüchtlingen Zeit und Nächstenliebe zu schenken. Das ist jetzt die Aufgabe der ökumenischen Spurgruppe und vieler Freiwilliger. Sie bietet Deutschkurse an, knüpft Kontakte, verbringt Freizeit mit Flüchtlingen. Ich finde nicht, dass sich die Gemeinde mit der Spurgruppe mit fremden Federn schmückt. Eine Politische Gemeinde kann nicht alle Aufgaben erfüllen, sie ist immer auf die Mitarbeit von Gruppen und Einzelnen angewiesen. Da ist kein Versagen vorhanden, es geht um die Frage, was man alles vom Staat erwartet. Die Gemeinde Mörschwil hat sich bis jetzt kooperativ und gesprächsbereit gezeigt. Die Asylunterkunft wird saniert, die Stelle eines Betreuers ist ausgeschrieben. Auch ich bin mit Flüchtlingen im Gespräch, spiele Fussball mit ihnen und Personen aus den Kirchgemeinden. Die einen sind zufrieden und dankbar, die anderen weniger. Dass es immer Verbesserungspotenzial gibt, liegt in der Natur der Sache. Die Frage, die mich viel mehr umtreibt, ist, wie wir den leidenden Menschen in Syrien helfen können.

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