Die Eisheiligen können ausbleiben

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Maiwetter Nach dem vielen Schnee und den strengen Frösten Ende April folgt nun laut OT-Meteorologe Christoph Frauenfelder für die Region Rorschach eine weniger kalte, aber immer noch unbeständige Zeit. Der dritte Frühlingsmonat bringt den Beginn der frühsommerlichen Regenzeit – und er ist hagelgefährdet. Der Mai ist in jüngster Zeit etwas wärmer, regenreicher und trotzdem sonniger geworden.

So scheint die Sonne täglich rund fünf Stunden. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit verharrt bei etwa 40 Prozent. Im Mai beginnt langsam die sommerliche Gewittertätigkeit. Dazu gibt es Temperaturen zwischen 4 und 17 Grad. Während es Ende April frostig war, haben sich die altehrwürdigen Eisheiligen von Mitte Mai schon seit Jahrzehnten nicht mehr mit Frost gemeldet. Viel eher steigen die Temperaturen an und die Besonnung nimmt zu. Es kann sogar erstmals schwül werden. Das Thermometer bewegt sich zur Monatsmitte zwischen 8 und 20 Grad. Frost meldete sich in dieser Zeit gemäss Wetterbuchhaltung in Höhenlagen bis 600 Meter über Meer höchstens einmal in 40 Jahren.

Das letzte Monatsdrittel im Mai bringt nochmals eine geringe Erwärmung. Etwa jeder dritte Tag wird regnerisch. Die abnehmende Bewölkung lässt die Sonne jetzt durchschnittlich sieben Stunden pro Tag scheinen. Mit Temperaturen zwischen 9 und 21 Grad ist es angenehm warm. (cf)