Die Brückensperrung überbrücken

Die Leestrasse, die Wittenbach und Bernhardzell verbindet, ist derzeit gesperrt. Läuft alles nach Plan und spielt das Wetter mit, ist die Strasse bald wieder offen.

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Nur Anwohner, Velos und Fussgänger können momentan die Leebrücke passieren. Alle anderen müssen einen Umweg nehmen. (Bild: Urs Bucher)

Nur Anwohner, Velos und Fussgänger können momentan die Leebrücke passieren. Alle anderen müssen einen Umweg nehmen. (Bild: Urs Bucher)

Im Gebiet Lee in Wittenbach ist zurzeit einiges los. Bagger und Lastwagen verkehren auf der Strasse. Überall stehen Schilder und Absperrungen. Es wird gehämmert und betoniert. Wer von Wittenbach nach Bernhardzell fahren will, muss in diesen Tagen einen Umweg nehmen. Denn die direkte Verbindung ist seit Montag und voraussichtlich noch bis und mit Freitag gesperrt (Tagblatt vom Montag). Grund dafür sind Sanierungsarbeiten auf der Leestrasse im Abschnitt Lee bis Schöntal. Auto- sowie Motorradfahrer werden über St. Gallen umgeleitet, um etwa nach Engelburg oder Waldkirch zu gelangen. Bis zum Campingplatz St. Gallen-Wittenbach gleich nach der Leebrücke ist die Zufahrt möglich. Danach ist Endstation.

Der Geh- und Veloweg auf der Leestrasse kann jedoch wie gewohnt genutzt werden, da er nicht von der Sanierung betroffen ist. Die Bushaltestelle Lee, die sich innerhalb des rund einen Kilometer langen Baubereichs befindet, wird während der Arbeiten nicht bedient. Reisenden nach St. Gallen wird auf einem Informationsblatt an der Haltestelle empfohlen, die Buslinien 133 und 120 via Engelburg zu benützen. Nicht eingeschränkt von den Bauarbeiten seien die Anwohner, wie Roger Derungs, stellvertretender Strassenkreisinspektor, auf Anfrage sagt. «Bei der Sperrung der Leestrasse wurde die Sanierungslänge so gewählt, dass sämtliche Anwohner jederzeit zu ihren Liegenschaften gelangen können.» Laut Derungs funktioniert die Umfahrung gut. «Erfahrungsgemäss braucht es jeweils einen Moment, bis sich die Verkehrsteilnehmer daran gewöhnt haben. Ist dieser Punkt erreicht, läuft es meist problemlos.»

Konkret ersetzt das Strasseninspektorat St. Gallen in dieser Woche die Binderschicht der Fahrbahn. Weiter müssen laut Derungs stellenweise die bestehenden Randabschlüsse aufgrund Beschädigungen erneuert und teilweise aus technischen Gründen erweitert werden.

Die Arbeiten sollten gemäss Plan übermorgen Freitag abgeschlossen werden. Bei nasser Witterung wird der Belagseinbau auf den nächsttrockenen Arbeitstag verschoben. «Das Wetterrisiko ist ein ständiger Begleiter bei Belagsarbeiten», sagt Derungs. «Das beauftragte Unternehmen wie die Bauherrschaft setzen jedoch alles daran, den publizierten Zeitrahmen einzuhalten.»

Perrine Woodtly

redaktiongo

@tagblatt.ch