Die Beizen-Sonderfälle

Am 1. Oktober 2008 wurde in St. Galler Gastrobetrieben das Rauchverbot eingeführt. Damals gab es für einige Beizen in der Stadt eine Ausnahmebewilligung. Dazu zählt beispielsweise das «Weisse Kreuz» an der Engelgasse. Tagsüber war es rauchfrei, ab 20 Uhr durfte geraucht werden.

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Am 1. Oktober 2008 wurde in St. Galler Gastrobetrieben das Rauchverbot eingeführt. Damals gab es für einige Beizen in der Stadt eine Ausnahmebewilligung. Dazu zählt beispielsweise das «Weisse Kreuz» an der Engelgasse. Tagsüber war es rauchfrei, ab 20 Uhr durfte geraucht werden. Damit ist jetzt Schluss: Ausnahmebewilligungen gibt es nach dem verschärften Rauchverbot nicht mehr. Das «Kreuz» wird komplett rauchfrei. «Die Atmosphäre wird nicht mehr dieselbe sein», sagt Inhaber Hanspeter Nater. Ebenfalls eine Ausnahmebewilligung hatte das Restaurant National.

An einem Drittel der Tische konnte geraucht werden, da im schützenswerten Bau kein Fumoir errichtet werden konnte. Auch das «Naz» ist ab heute komplett rauchfrei.

Keine Ausnahmebewilligung, aber das Fumoir an einem – wie sich im nachhinein herausstellte – ungünstigen Ort gebaut hatten die Betreiber des «Marktplatzes» und der «Brasserie». In beiden Lokalen befand sich der Bar-Bereich in der Raucherzone. Im «Marktplatz» wurde das Fumoir bereits verkleinert.

In der «Brasserie» am Bahnhofplatz sind diesbezügliche Bauarbeiten in Gang, sie sollen Mitte Juli abgeschlossen sein. Bis das neue Fumoir steht, ist auch dieses Lokal komplett rauchfrei. (mke)