Die behördliche Räumung der Fischfarm war rechtens

Jetzt ist auch die letzte Beschwerde des inzwischen verstorbenen Fischfarm-Betreibers Hans Raab vor Bundesgericht abgewiesen: Die Lausanner Richter haben die so genannte Ersatzvornahme des Veterinäramts des Kantons St. Gallen mit Urteil vom 18. September als korrekt und rechtmässig beurteilt.

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Jetzt ist auch die letzte Beschwerde des inzwischen verstorbenen Fischfarm-Betreibers Hans Raab vor Bundesgericht abgewiesen: Die Lausanner Richter haben die so genannte Ersatzvornahme des Veterinäramts des Kantons St. Gallen mit Urteil vom 18. September als korrekt und rechtmässig beurteilt.

Fische getötet

Kantonsveterinär Albert Fritsche liess am 10. November 2011 nach dem Verstreichen einer fünftägigen Frist sechs erwachsene Melander, rund 1000 Stichlinge und 10 000 Brütlinge abtransportieren und töten, weil Fischfarm-Betreiber Hans Raab die Bewilligung für das Halten von Tieren fehlte. Raab kündigte postwendend juristische Schritte gegen das «Sonderkommando Fischtötung» an. Raabs Anwalt bezeichnete das Vorgehen des Kantons als «illegal» und «ohne Rechtsgrundlage».

«Vom Urteil nicht überrascht»

«Das Lausanner Urteil ist für mich nicht überraschend. Damit besteht auch in diesem Punkt keine Grundlage für eine Schadenersatzklage gegen den Kanton», sagt Urs Besmer, Leiter Rechtsdienst beim kantonalen Gesundheitsdepartement. (cz)