Die Bauarbeiten sind in Gang

GOSSAU. Die alte Kletteranlage auf dem öffentlichen Spielplatz Gossau war teilweise morsch und musste Ende des vergangenen Jahres abgebrochen werden. Die Bauarbeiten für die neue Kletterwelt haben vor zwei Wochen begonnen.

Alessia Pagani
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Seit zwei Wochen laufen die Arbeiten auf dem Spielplatz. (Bild: Alessia Pagani)

Seit zwei Wochen laufen die Arbeiten auf dem Spielplatz. (Bild: Alessia Pagani)

Jahrelang hat die Drachenrutsche auf dem öffentlichen Spielplatz in Gossau Kinderherzen höher schlagen lassen. Im November wurde schliesslich kurzer Prozess mit dem Kletterturm gemacht. Die Konstruktion war teilweise morsch und entsprach nicht mehr den gängigen Sicherheitsanforderungen. Teile davon mussten bereits im Sommer 2013 abgesperrt und im vergangenen Frühjahr entfernt werden. Umso mehr freut sich die neue Präsidentin des Vereins öffentlicher Spielplatz, Manuela Eugster, über den Ersatz: eine neue Kletterwelt mit fünf Hochtürmen, einer Riesenrutsche und verschiedenen Brücken.

Spendengelder generieren

Anlässlich des 30jährigen Bestehens des öffentlichen Spielplatzes in Gossau im vergangenen Sommer wurde das Projekt Neue Kletterwelt in Angriff genommen. Da das Eigenkapital nicht ausreichte, mussten zuerst Sponsorengelder akquiriert werden. Benötigt werden insgesamt 70 000 Franken. Der Mindestbetrag an Spendengeldern wurde schliesslich im Oktober erreicht. Momentan sind etwa 50 000 Franken vorhanden, der Rest wird aus der Vereinskasse vorfinanziert. Seit zwei Wochen laufen die Bauarbeiten. «Hoffentlich bessert sich langsam das Wetter, so dass wir im Plan bleiben», sagt Eugster. Die Lieferung der neuen Geräte soll Ende kommender Woche stattfinden. Die Inbetriebnahme ist, gleichzeitig mit der Saisoneröffnung, am 11. April vorgesehen.

Mehr sensibilisiert

Nach zwei Spielplatzunfällen in der Ostschweiz im vergangenen Jahr werden die Vorschriften, beispielsweise im Bereich Fallschutz, gemäss Eugster besser überprüft. Probleme oder gar Nachrüstungsbedarf habe der Spielplatz noch nie gehabt. Dass alle Vorschriften eingehalten und überprüft werden, sei dem Verein aber ein grosses Anliegen. Ab diesem Jahr soll regelmässig die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) angefordert werden. «Wir sind schliesslich keine Fachleute», sagt Eugster.

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