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«Die Aussteller haben zu wenig Geduld»

Dieses Jahr wird es keinen Genussmarkt in Rorschach geben. Das hat der organisierende Verein «Genuss-Markt» kürzlich entschieden. Der Grund ist mangelndes Interesse seitens der Standbetreiber. Adriana Hordijk, Verantwortliche für die Organisation, bedauert das, denn der Spezialitätenmarkt sei beliebt und habe sich in der Hafenstadt etabliert.

Was unterscheidet den Genussmarkt von anderen Verkaufsplattformen?

Der Genussmarkt soll Bauern und Kleinproduzenten eine Plattform bieten, wo sie ihre Produkte bekannt machen und verkaufen können. Es sollten natürlich handwerklich produzierte sowie qualitativ hochstehende Produkte sein. Trotzdem muss das Marktangebot für den Kunden vielseitig und reichhaltig sein. Damit der Markt für die Kundschaft zum Erlebnis wird, brauchten wir jeweils eine gewisse Anzahl an Ausstellern.

Was ist der Grund, dass Sie den Markt, der bereits eingeplant war, abgesagt haben?

Wir haben vergangenes Jahr acht Märkte organisiert, mit durchschnittlich 16 Standbetreibern. Doch für dieses Jahr gingen die Anmeldungen so stark zurück, dass wir uns entschlossen haben, den Markt nicht mehr durchzuführen. Mit vier, fünf Anbietern ist das Angebot für den Kunden einfach zu klein und dadurch zu unattraktiv. Ausserdem lohnt sich so der Organisationsaufwand nicht und die Finanzierung der Werbung wäre nicht möglich.

Warum ist das Interesse der Anbieter, am Markt auszustellen, dieses Jahr so klein?

Die Anbieter haben einfach nicht das nötige Durchhaltevermögen. Es braucht Zeit und Geduld, bis man sich und seine Produkte auf dem Markt bekannt gemacht hat. Es kann sein, dass ein Händler die ersten Male nur wenig verkauft, aber mit vielen Leuten in Kontakt kommt und sein Angebot gut präsentieren kann. Dann kommt der Erfolg sicher, aber einfach etwas später. Diese Geduld haben die Aussteller scheinbar nicht.

Wie geht es nun weiter? Ist der Genussmarkt in Rorschach für immer gestorben?

Alles hat eine zweite Chance verdient. Doch jetzt liegt der Ball bei den Ausstellern. Wenn das Interesse da ist und mindestens 16 Bauern oder Kleinproduzenten auf uns zukommen, werden wir die Organisation des Rorschacher Genussmarktes gerne wieder übernehmen. (rir)

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