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Die Anforderungen wachsen

Weil Kappelhof-Leiter Markus Haag in den Ruhestand tritt, sucht die Gemeinde Wittenbach einen neuen Heimleiter. Die Nachfolge muss sich wohl erhöhten Anforderungen stellen.
Sebastian Schneider
Das Alterszentrum Kappelhof soll ausgelagert werden. (Bild: Ralph Ribi)

Das Alterszentrum Kappelhof soll ausgelagert werden. (Bild: Ralph Ribi)

WITTENBACH. Dem Alterszentrum Kappelhof in Wittenbach stehen – abgesehen vom geplanten Ausbau – gleich zwei Veränderungen ins Haus. Erstens will der Gemeinderat den Betrieb auslagern und in eine Stiftung oder in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft umwandeln. Zweitens wird nun auch eine neue Leiterin oder ein neuer Leiter gesucht. Markus Haag, der die Heimleitung seit acht Jahren wahrnimmt, tritt im Februar 2017 in den Ruhestand.

Leicht andere Anforderungen

Das Bewerbungsverfahren für die freiwerdende Stelle wurde bereits eröffnet. In einem Inserat im Wittenbacher Mitteilungsblatt wurde die Stelle erstmals ausgeschrieben. Gesucht wird eine Person mit hoher Sozialkompetenz, mit Flair für Umgang mit Menschen im Alter, mit einer Heimleiterausbildung und mit Erfahrung im wirtschaftlichen und personellen Führen eines Betriebs. Bewerbungen nimmt das Gemeindepräsidium bis Anfang Juli entgegen.

«Das Anforderungsprofil ändert sich mit der allfälligen Ausgliederung leicht», sagt Gemeindepräsident Fredi Widmer. Der Betrieb soll mit der Ausgliederung ja selbständiger werden. Darunter fallen etwa das Führen einer eigenen Rechnung und auch einer eigenen Investitionsplanung. «In der neuen Situation ist der Heimleiter direkt dem Stiftungsrat oder dem Verwaltungsrat unterstellt», sagt Fredi Widmer. Somit müsse die neue Heimleiterin oder der neue Heimleiter umso mehr Führungserfahrung mitbringen.

Ausgliederung auch andernorts

Wann der Kappelhof aus der Gemeindeverwaltung ausgegliedert wird, kann Fredi Widmer noch nicht sagen. Derzeit werde einfach geprüft, ob sich eher eine Stiftung oder eine gemeinnützige Aktiengesellschaft anbiete. Über das Geschäft werden die Wittenbacher noch befinden müssen. An der Bürgerversammlung Ende Mai wurden sie darüber informiert. Widmer betonte dabei, dass er mit der Ausgliederung kein Neuland betrete. «Viele Altersheime in den umliegenden Gemeinden haben die Rechtsform bereits geändert», sagte er.

In Eggersriet zum Beispiel haben die Stimmberechtigten an der Bürgerversammlung im vergangenen März beschlossen, das Seniorenzentrum in eine Aktiengesellschaft in Besitz der Gemeinde umzuwandeln.

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