Die Altstadt als Brettspiel

Rund 130 Pfadis aus dem ganzen Kanton trafen sich am Samstag in St. Gallen. Ihre Mission: Das Aufkaufen von Geschäften und Cafés. Monopoly in echt also.

Sarah Schmalz
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Ein Pfadfinder auf Geldjagd in der St. Galler Innenstadt. (Bild: pd)

Ein Pfadfinder auf Geldjagd in der St. Galler Innenstadt. (Bild: pd)

Sie fielen auf im Einkaufstrubel: Mit Monopoly-Hüten verkleidet zogen am Samstag Pfadfinder durch die St. Galler Altstadt. 130 an der Zahl waren aus dem ganzen Kanton St. Gallen angereist, um in sechs Gruppen gegeneinander anzutreten. Das Ziel war klar: Es mussten möglichst viele Geschäfte, Cafés und Plätze ergattert werden, um Geld zu scheffeln. Wie im richtigen Monopoly.

Wissen gegen Geld

Die St. Galler Altstadt wurde also zum Brettspiel. Möglich wurde dies durch 18 Geschäfte und Gastronomiebetriebe, welche am Spiel teilnahmen. Die Pfadi sei doch eine unterstützenswerte Sache, fand etwa das Outdoor-Geschäft Transa. Wie die anderen Betriebe liess sich Transa an eine Gruppe verkaufen, um später von den restlichen Miete zu verlangen. Das Spielgeld verdienen mussten sich die Pfadfinder mit in der Altstadt verteilten Quizfragen.

Erfolgreiche St. Galler

Die St. Galler Pfadi Fortuna meisterte das Stadt-Monopoly am erfolgreichsten. Platz zwei teilten sich die ebenfalls städtischen Pfadis Ramschwag und Rappenstein. Während sich die Pfadi Wildmannli aus Nesslau über den dritten Rang freuen konnte. Sie alle erhielten als Siegerprämie einen Einkaufsgutschein für ihre Gruppe. (pd/sch)

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