Di-Gallo-Gruppe wartet ab

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Mörschwil Seit kurzem ist klar: Das neue Wohn- und Pflegezentrum (WPZ) in Mörschwil kann gebaut werden. Das St. Galler Verwaltungsgericht hat die Einsprachen gegen die Erteilung der Baubewilligung vollumfänglich abgewiesen (Tagblatt vom 20. Mai). Voraussichtlich sollen 2018 die Bagger auffahren. Unklar ist aber noch, wer das WPZ betreiben wird. Ursprünglich hatte der Gemeinderat die Di-Gallo-Gruppe als Betreiberin vorgesehen. Wegen der hängigen Rechtsverfahren zog sich die Gruppe jedoch Ende 2014 aus dem Projekt zurück. Da nun klar ist, dass nach jahrelangem Hin und Her gebaut werden kann, stellt sich die Frage, ob die Di-Gallo-Gruppe noch an der Heimbetreibung interessiert ist. Wie Geschäftsführer Magnus Oetiker auf Anfrage sagt, sei dies momentan aber kein Thema. «Wir haben das Wohn- und Pflegezentrum in Mörschwil auf Eis gelegt», sagt Oetiker. Die Di-Gallo-Gruppe sei zurzeit mit vielen anderen Projekten beschäftigt. Man stehe nicht in Kontakt mit der Gemeinde Mörschwil und werde proaktiv auch nichts unternehmen. «Wenn sich die Gemeinde bei uns meldet, sind wir natürlich offen für Gespräche. Bislang wurden wir aber noch nicht kontaktiert», sagt Oetiker. Man werde abwarten, was die Gemeinde nun unternehme. (woo)