Deutliches Ja zur Spitex-Fusion

Nach dem Ja des Spitex-Krankenpflegevereins Rorschach/Rorschacherberg stimmt auch der Spitex-Verein Goldach/Mörschwil/Untereggen der Fusion zu.

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GOLDACH. Der Spitex-Verein Goldach/Mörschwil/Untereggen ist dem künftigen Spitex-Verein Bodensee am Donnerstagabend einen Schritt näher gerückt. Die Mitglieder bezeugten ihr grundsätzliches Einverständnis zur Fusion mit dem Spitex-Krankenpflegeverein Rorschach/Rorschacherberg. Sie gaben den Verantwortlichen den Auftrag, bis im November die Grundlagen zu erarbeiten und diese einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung vorzulegen.

Langjährige Geschichte

Der operative Start soll am 1. Januar 2014 erfolgen. Bis dann soll auch der Kooperationsvertrag mit der Pro Senectute ausgehandelt sein, versicherte Präsident Stefan Rutz. Im Technischen Zentrum Marmorsäge erläuterte Rutz die langjährige Geschichte der intensiven Zusammenarbeit der beiden Vereine. Zudem sprach er über Vor- und Nachteile einer Fusion und wie eine solche umgesetzt werden soll.

Vorteile für alle Betroffenen

Ziel sei es, dass sowohl Patienten, Mitarbeitende und die Behörden nach der Fusion sagen können: «Das Zusammengehen hat sich gelohnt, die Spitex in der Region wurde gestärkt.» Weder Präsident Stefan Rutz noch Monika Müller-Hutter vom Spitex-Verband St. Gallen, welche das Projekt begleitet, mussten Fragen beantworten.

Die Rechnung 2012 schloss mit einem Verlust, obwohl mehr Spenden eingegangen waren. Für 2013 wird eine ausgeglichene Rechnung erwartet. Im vergangenen Vereinsjahr hatten 28 Angestellte 902 Personen betreut. (pb.)

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