Deutliches Ja zum Seebus

Rorschach und Goldach haben einem Seebusbetrieb zugestimmt. Damit dieser definitiv eingeführt werden kann, braucht es noch ein Ja aus Rorschacherberg.

Valentin Schneeberger
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RORSCHACH. Wie schon die Goldacherinnen und Goldacher segneten auch die Stimmberechtigten von Rorschach an der Bürgerversammlung den definitiven Seebusbetrieb mit wenigen Gegenstimmen ab. Nun fehlt nur noch die Zustimmung der Bürgerversammlung von Rorschacherberg, um den Seebus in einen definitiven Betrieb zu überführen. Die entsprechende Grundsatzabstimmung findet am 3. April in der Mehrzweckhalle in Rorschacherberg statt.

«Das nächste Jahr wird hart»

Die Rechnung 2012 der Stadt Rorschach präsentiert sich besser als erwartet und wurde ebenfalls genehmigt. Die Rechnung schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von 40 856 Franken – ursprünglich budgetiert waren 1 675 800 Franken. Die rote Null ist laut Geschäftsbericht auf die Verbesserungen auf der Aufwandseite zurückzuführen: So musste 2012 weniger für Personal, Unterhalt und Passivzinsen aufgewendet werden. Dank der Zustimmung der Bürgerversammlung wird das Defizit nun mit Eigenkapital gedeckt.

Im Hinblick auf das Sparprogramm des Kantons rechnet der Stadtrat mit einem Defizit von drei Millionen Franken. «Das nächste Jahr wird hart», prophezeite Stadtpräsident Thomas Müller den 217 Stimmberechtigten (5,2 Prozent Stimmbeteiligung). Durch deren Zustimmung zum Voranschlag wird das Defizit nun durch einen einmaligen Reservebezug samt Einsatz von Eigenkapital ausgeglichen. Der Reservebezug über 1,2 Millionen Franken erfolgt aus der Spezialfinanzierung Deponie.

Pläne für Trischliplatz

Der Trischliplatz sorgte für Gesprächsstoff. 2012 hatten Stimmberechtigte kritisiert, dass der Platz seine Funktion als Spiel- und Begegnungsplatz nicht mehr erfüllt. Dass sich seitdem im Stadtzentrum nur wenig getan hat, sorgt für Unverständnis. Die Bürgerversammlung 2012 hatte den Stadtrat beauftragt, Bericht und Antrag betreffend Ersatz des früheren Spielplatzes zu erstatten. Den Antrag blieb der Stadtrat bisher jedoch schuldig. «Die Neugestaltung des Trischliplatzes hängt mit der Überbauung der Liegenschaft an der Kronenstrasse 4 zusammen», sagte Müller. Erst wenn diese Bauarbeiten abgeschlossen seien, könne auf dem Platz etwas Neues entstehen.

Wie lange Rorschach noch ohne den gewünschten Spiel- und Begegnungsplatz auskommen muss, ist deshalb unklar. Der Stadtrat rechne aber damit, dass die Bauarbeiten an der Kronenstrasse noch in diesem Jahr beginnen werden.

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