Deutlicher Sieg im ersten Ernstkampf der Saison

Die NLB-Spielerinnen des UHC Waldkirch-St. Gallen gewinnen den Cup-1/32-Final auswärts gegen La-Chaux-de-Fonds mit 9:1. Sechs der neun Tore fallen dabei erst im letzten Drittel.

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UNIHOCKEY. Das Ziel für Waldkirch-St. Gallen war klar: Gegen das 2.-Liga-Team La-Chaux-de-Fonds war ein Sieg Pflicht. Und dies, obwohl die Mannschaft erst wenige Hallentrainings absolvierte und viele neue Spielerinnen im Kader sind. In den ersten Minuten waren die Ostschweizerinnen von diesem Ziel allerdings weit entfernt. Sie liessen ihren Gegnerinnen zu viel Raum. So kam es, dass La-Chaux-de-Fonds in der siebten Minute 1:0 in Führung ging.

Starke Defensiv-Leistung

Für Waldkirch-St. Gallen schien dieser Gegentreffer wie ein Weckruf. Fortan bewegten sich die St. Gallerinnen mehr und kamen zu einigen guten Chancen. In der 10. Minute war es Lara Eschbach, welche den Ausgleich erzielte. In der 13. Minute schob Isabelle Ackermann den Ball zur Führung ins Tor. Mit diesen beiden Toren war die Gegenwehr der Westschweizerinnen aber noch nicht gebrochen. Im zweiten Drittel konnten sie zwar keinen nennenswerten Angriff lancieren, zeigten aber eine ausserordentlich gute Defensivleistung. So blieben fast alle Schüsse der Gäste in den Blocks hängen. Das einzige Tor für Waldkirch erzielte Laila Raschle in der 27. Minute.

6:0 im Schlussdrittel

Im letzten Drittel fiel die Mauer von La-Chaux-de-Fonds definitiv: Bereits in der ersten Minute nach dem Wiederanpfiff erzielte Iris Bernhardsgrütter ihr erstes Tor für Waldkirch. Angela Carisch, die von den Iron Marmots Davos in die Ostschweiz wechselte, erhöhte bis zur 50. Minute mit zwei Treffern zum 1:6. Selina Zellweger, Lara Eschbach und La-Chaux-de-Fonds mit einem Eigentor sorgten für das 1:9. (nab)

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