Detaillierter Fragenkatalog, einfache Antwort

Wie wird der zweite Campus der Universität St.

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Wie wird der zweite Campus der Universität St. Gallen am Platztor dereinst verkehrsmässig erschlossen? Und wie mit dem heutigen Standort auf dem Rosenberg verbunden? Die Grünliberalen Thomas Brunner und Sonja Lüthi haben dem Stadtrat dazu unlängst in einer Einfachen Anfrage einen detaillierten Fragenkatalog unterbreitet. Die Antwort des Stadtrates hat auf einer halben A4-Seite Platz.

Kanton und HSG mit Stadt

Nachdem das Stadtparlament letzten Herbst dem Verkauf des Areals am Platztor an den Kanton zugestimmt habe, trete dieser als Bauherr der neuen HSG-Infrastruktur auf, hält die Stadtregierung in ihrer Antwort fest. Zusammen mit der Uni «und in engem Kontakt mit der Stadt» sei nun eine Testplanung eingeleitet worden. Sie sei im nächsten Schritt die Basis für bauliche Sondervorschriften, Zonenplanänderungen und politische Entscheide bei Stadt und Kanton. Auf städtischer Ebene müssen der Sondernutzungsplan und die Zonenplanänderungen bewilligt werden. Auf kantonaler Ebene geht es ums Projekt und die Kredite für die Campuserweiterung; dafür wird eine obligatorische Volksabstimmung nötig sein. In Abweichung vom früheren Vorgehen bei solchen Grossprojekte nimmt der Kanton erst, wenn das Vorhaben alle diese Hürden genommen hat, die Projektplanung mit Architekturwettbewerb, Projektierung und Baubewilligungsverfahren an die Hand. Dem Betrieb übergeben werden soll die neue Infrastruktur frühestens 2025.

Resultate abwarten

Bei all diesen Planungsschritten würden jene Verkehrs- und Erschliessungsfragen eine Rolle spielen, die die beiden grünliberalen Stadtparlamentarier in ihrer Einfachen Anfrage angeschnitten hätten. Konkret beantworten könne man alle diese Fragen aber erst, wenn die Resultate der Planungsarbeiten vorlägen, hält der Stadtrat in seiner Antwort fest. Und lässt sich somit auch nicht in die Karten schauen, was die grundsätzliche Stossrichtung bei der Lösung der diversen Verkehrsfragen am Platztor sowie zwischen Platztor und HSG-Campus auf dem Rosenberg sein wird. (vre)