Der Zug im Hamel-Markt rollt an

In 15 Monaten wird der Hamel-Markt fertig. Mit der Vermarktung der Detailhandels- und Dienstleistungsflächen bei HRS ist Hans Meier betraut. Mit ersten Abschlüssen wird bald zu rechnen sein. Ortsansässige zeigen noch verhaltenes Interesse.

Max Eichenberger
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Die Visualisierung zeigt, wie das Erdgeschoss des Hamel-Marktes mit Passerelle aussehen könnte. (Bilder: pd)

Die Visualisierung zeigt, wie das Erdgeschoss des Hamel-Marktes mit Passerelle aussehen könnte. (Bilder: pd)

ARBON. Er ist schon seit 25 Jahren im Geschäft. Hans Meier ist bei der Eigentümerin HRS zuständig für die Vermarktung von Geschäftshäusern. Schon bei der Novaseta akquirierte Meier die Mieter der Ladenflächen um Coop. Das war 1994, als die Novaseta die Detailhandelslandschaft in Arbon nachhaltig veränderte. Damals setzte die Verlagerung des Detailhandels ein, von der Altstadt weg.

Jetzt setzt sich dieser Trend fort. In der «neuen Stadtmitte», wie Martin Klöti, Vorgänger von Stadtpräsident Andreas Balg, das zentrale Entwicklungsgebiet im Schnittpunkt Rosasco/Saurer WerkZwei benannte, läuft die Vermarktung des Hamel-Marktes an. Bis Herbst 2016 wird der ehemalige Fabrikkomplex dafür umgebaut. Hans Meier ist dabei, einen guten Mietermix zu akquirieren. «Wir sind kurz vor dem Abschluss entscheidender Verhandlungen», sagt er. Dies bezieht sich auf Dienstleistungs- und Büroflächen im ersten Obergeschoss. Die Nachfrage sei da. Interessenten und Anfragen gebe es auch für die Ladenflächen im Parterre. Doch spüre man, dass der Detailhandel derzeit sich in einer schwierigen Phase befinde, sagt Meier. «Das ist aber ein Schweizer und nicht ein lokales Phänomen.»

Noch sei die Nachfrage aus Arboner Geschäftskreisen eher abwartend verhalten. Sie hätten aber mit einer gewissen Vorzugsstellung gute Chancen. «Aber sie müssen kommen. Es ist ein Zug, der anfährt.» Bei HRS ist man überzeugt, dass der Hamel-Markt belebt und voll wird.