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Der Yolda-Kiosk bleibt länger im Museum

Verlängerung Ursprünglich hätte der Yolda-Kiosk nur während zwölf Tagen vor dem Historischen und Völkerkundemuseum stehen sollen. Am 12. Oktober war das von Ethnologin Gaby Fierz initiierte Projekt nach St. Gallen gekommen – als letzte Station einer halbjährigen Tournée.

Verlängerung Ursprünglich hätte der Yolda-Kiosk nur während zwölf Tagen vor dem Historischen und Völkerkundemuseum stehen sollen. Am 12. Oktober war das von Ethnologin Gaby Fierz initiierte Projekt nach St. Gallen gekommen – als letzte Station einer halbjährigen Tournée. Nun wurde der Aufenthalt des mobilen Video-Kiosks verlängert.

Die Installation wird ins Foyer des Museums verlegt und bleibt bis 8. Januar dort stehen. So haben Museumsbesucher auch weiterhin die Gelegenheit, Geschichten aus dem Leben von türkischen Migrantinnen und Migranten zu hören. Die elf Personen erzählen dabei in rund siebenminütigen Kurzporträts, wo sie sich zu Hause fühlen und warum sie dauerhaft unterwegs sind – von der einen Heimat zur anderen und wieder zurück. So sind einige der Porträtierten mit türkischen Wurzeln in der Schweiz aufgewachsen und danach in die Türkei ausgewandert, oder auch umgekehrt. «Yolda» ist denn auch der türkische Begriff für «unterwegs». Der Kiosk hat seit vergangenem Mai an verschiedenen Orten in der Schweiz und der Türkei Halt gemacht. An den jeweiligen Aufstellungsorten in beiden Ländern leben die Personen, die in den Video-Porträts zu Wort kommen. (pd/ghi)

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