Der Wohnungsmarkt in der Stadt St. Gallen funktioniert ausgezeichnet

«Kandidat: Er will bezahlbare Mietwohnungen», Ausgabe vom 9. September

Christian Georg Brunner Stadtparlamentskandidat Svp Höhenweg 72, 9000 St. Gallen
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Bild: Christian Georg Brunner Stadtparlamentskandidat SVP Höhenweg 72, 9000 St. Gallen

Bild: Christian Georg Brunner Stadtparlamentskandidat SVP Höhenweg 72, 9000 St. Gallen

«Kandidat: Er will

bezahlbare Mietwohnungen», Ausgabe vom 9. September

Bezahlbare Mietwohnungen sind ein Hauptanliegen des sozialistischen Stadtparlamentskandidaten Heinz Brunner. Ein Mann, von welchem anzunehmen wäre, dass er die Verhältnisse am St. Galler Wohnungsmarkt kennt. Weit gefehlt: Die Forderung nach mehr genossenschaftlichem Wohnungsbau, bei welchem es übrigens nicht darum geht, für die Genossenschafter günstigeren Wohnraum zu stellen, zeigt deutlich, wie wenig Wissen diesbezüglich vorhanden ist.

St. Gallen verfügt über einen äusserst attraktiven Mietermarkt. So stehen aktuell über 1000 Wohnungen leer, und dies in den verschiedensten Grössen. Die Leerstandquote bei Wohnungen (etwa 2,5 Prozent) liegt doppelt so hoch wie im schweizerischen Mittel (etwa 1,2 Prozent). Eine Ein-Zimmer-Wohnung gibt es in St. Gallen ab 480 Franken, und eine Familienwohnung mit vier Zimmern ist ab 950 Franken Monatsmiete zu haben. Vergleicht man die Angebotsmieten mit den Mietzins-Richtwerten der Sozialhilfe, stellt man zweifelsfrei fest, dass mit den genannten Richtwerten problemlos eine geeignete Wohnung gemietet werden kann. Aus diesen Gründen grenzt die politische Forderung nach Genossenschaftswohnungen beinahe an Betrug am Steuerzahler, welcher ja letztlich für diese völlig unnötigen sozialistischen Forderungen aufkommen muss.

In der Stadt St. Gallen gibt es derzeit weitaus notwendigere Investitionen zu tätigen. Nur ein Beispiel dafür stellen die teilweise stark demodierten Schulanlagen (Riethüsli oder Schoren) dar. Da fehlt es scheinbar an den finanziellen Mitteln, um unseren Kindern und Jugendlichen, welche in Zukunft unsere Gesellschaft prägen werden, ein passendes Lernumfeld zu ermöglichen.