Der Treff 13 bleibt eine Erfolgsgeschichte

Seit einem Jahr wird der Treff 13 in der Markthalle von einem neuen Team organisiert. Das Einjährige wurde am Mittwoch mit einer Überraschungsband gefeiert. Die Präsidentin ist nach wie vor enthusiastisch und bucht bereits Bands fürs Jahr 2018.

Sebastian Schneider
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Trinken, plaudern und Musik hören in der Markthalle: Das liessen sich auch am Treff 13 vom Mittwoch viele nicht entgehen. (Bild: Sebastian Schneider)

Trinken, plaudern und Musik hören in der Markthalle: Das liessen sich auch am Treff 13 vom Mittwoch viele nicht entgehen. (Bild: Sebastian Schneider)

GOSSAU. «Happy Birthday» steht an der Bar. Ballone, Kerzen und Wimpel zieren die Markthalle, der Treff 13 feiert einen Geburtstag. Seit einem Jahr nämlich wird der monatliche Abend durch den neuen Vereinsvorstand organisiert. Einige Mitglieder tragen Hüte mit einem Geburtstagskuchen. Ins Auge stechen mag aber vor allem die Kopfbedeckung von Petra Schoch, der Vorstandspräsidentin: Sie trägt eine aufblasbare Krone. «Die haben sie mir einfach aufgesetzt», sagt sie leicht verschmitzt.

2017 schon fast ausgebucht

Schoch ist ganz schön im Schuss. Sie begrüsst Gäste, hilft an der Bar und nimmt Gratulationen entgegen. Viele scheinen dankbar zu sein, dass der Treff 13 weiterhin besteht. Vor einem Jahr, als der komplette Vorstand zurücktrat, schien alles vorbei zu sein. Doch Petra Schoch, die damals bereits Stammgast war, konnte das nicht akzeptieren und trommelte ein neues Team zusammen. «Und ja, alle sind geblieben, es läuft weiterhin super», sagt die Flawilerin. Sie kann in Windeseile aufzählen, wer wann gespielt hat, an welchem Treff das Essen ausgegangen ist oder an welchem Treff die Brauerei Stadtbühl spätabends noch Bier nachlieferte. Auch die zukünftigen Treffs hat sie im Griff: «Ich bin bereits daran, Bands fürs 2018 zu buchen, 2017 ist mittlerweile so gut wie fertig geplant.»

An diesem Abend spielen Friends and Family, eine Coverband aus der Region. «Niemand wusste davon», sagt Schoch. Wegen einer Absage musste sie kurzfristig umdisponieren. Dass sie mit der Band ein gutes Händchen bewies, zeigen die Gäste, die zur Musik mitgehen und nach den Stücken, hauptsächlich Mundartlieder, laut applaudieren.

Immer etwas anderes zu essen

Seit das neue Team den Treff organisiert, gibt es an jedem Abend ein Menu zu essen. «In der Regel verkaufen wir 70 Portionen», heisst es bei der Küche. Während die Älplermagronen im April bereits um 20 Uhr ausgingen, wird es heute wohl Resten des Kartoffelsalats mit Fleischkäse geben. «Sommerferien halt. Sonst ist die Markthalle jeweils proppenvoll.»