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Der Traum vom eigenen Laden

Der Hof von Stefan Krapf und Tamara Lengwiler in der Engi 931 in Bernhardzell ist sein eigenes kleines Ökosystem. Er beherbergt die verschiedensten Tiere: von Straussen, Kängurus oder Pommernenten über Milchkühe bis hin zu Wachteln.
Jonas Manser
Stefan Krapf im neuen Hofladen, der seit 1. August eröffnet ist. (Bild: Jonas Manser)

Stefan Krapf im neuen Hofladen, der seit 1. August eröffnet ist. (Bild: Jonas Manser)

Der Hof von Stefan Krapf und Tamara Lengwiler in der Engi 931 in Bernhardzell ist sein eigenes kleines Ökosystem. Er beherbergt die verschiedensten Tiere: von Straussen, Kängurus oder Pommernenten über Milchkühe bis hin zu Wachteln. Auf rund 12 Hektaren stehen 330 Hochstammbäume, die Zwetschgen, Kirschen und Mostobst tragen. Im Garten wachsen Naturheilkräuter. «Unser Hof ist ein geschlossener Kreislauf», sagt Krapf. Die Kräuter verwendet Krapf für die Tiere oder zum Spritzen der Obstbäume. Das übriggebliebene Futter der Milchkühe wird zum Festmahl für die Straussen. «Der Betrieb widerspiegelt unseren Charakter. Wir brauchen Abwechslung. Ich kann mir nicht vorstellen, immer nur dasselbe zu machen», sagt Krapf.

Qualität statt Masse

Am 1. August wurde der neue Hofladen des Känguruhofs während des Nationalfeiertagsbrunchs offiziell eingeweiht. «Es kamen über 80 Besucher, wir waren vollkommen ausgelastet», freut sich Krapf. Einen Selbstbedienungsladen führten bereits seine Eltern. Während Krapf die Betriebsleiterschule besuchte, keimte die Idee auf, einen eigenen Hofladen zu eröffnen. Sie hätten immer mehr selbstgemachte Produkte gehabt, die sie direkt vermarkten wollten. Einen eigenen Hofladen zu haben, war der Traum von Krapf und seiner Verlobten Tamara Lengwiler. Zusammen mit ihr und mit Hilfe von Freunden baute der 30jährige gelernte Zimmermann den gesamten Laden selbst. «Wir sind ein Kleinbetrieb. Wir arbeiten nicht mit Masse, sondern mit Diversität und Qualität», sagt Krapf.

Für Auswahl ist gesorgt

Diese Diversität zeigt sich auch im breiten Angebot des Hofladens. Straussenfleisch aus dem Tiefkühler, Angus-Weidebeef, Milch, Käse, Honig oder sogar selbstgemachten Schmuck findet man in den Regalen. Um die Produkte vom eigenen Hof zu komplettieren, kaufen Krapf und Lengwiler Gemüse, Joghurt, Brot und andere Lebensmittel von Betrieben aus der Region, die das Paar auch persönlich unterstützen möchte. Speziell an ihrem Hofladen sei die schöne Einrichtung und das überaus vielfältige Angebot mit frischen Produkten direkt aus der Umgebung, meint Krapf. Der Hofladen ist jeweils montags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ausserhalb der Öffnungszeiten können Kunden den Laden über einen PIN Code rund um die Uhr benutzen.

Nebst dem neuen Hofladen betreibt der Känguruhof auch sogenannten Agrotourismus. Es werden unter anderem Anlässe, Führungen durch den Hof oder Übernachtungen in einem Bienenhaus angeboten.

Bild: Jonas Manser

Bild: Jonas Manser

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