«Der Staat soll sich nicht einmischen»

Andrin Fröhlich will für die FDP ins Stadtparlament. Mit Jahrgang 1993 zählt er zu den jüngsten Kandidaten der FDP-Liste. In einer Unternehmerfamilie aufgewachsen, will sich Fröhlich vor allem um die Wirtschaft in Gossau kümmern.

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Andrin Fröhlich FDP-Kandidat, Gossauer Stadtparlament Bild: pd

Andrin Fröhlich FDP-Kandidat, Gossauer Stadtparlament Bild: pd

Andrin Fröhlich will für die FDP ins Stadtparlament. Mit Jahrgang 1993 zählt er zu den jüngsten Kandidaten der FDP-Liste. In einer Unternehmerfamilie aufgewachsen, will sich Fröhlich vor allem um die Wirtschaft in Gossau kümmern. Sie studieren an der HSG Betriebswirtschaft. Dass Sie Mitglied der FDP werden, dürfte für Sie schon länger klar gewesen sein.

Ja. Ich bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Für mich war von Anfang an klar, dass ich für die FDP politisieren will.

Was zeichnet diese Partei für Sie am meisten aus?

Der Freisinn: der liberale, freie Geist. Das heisst für mich auch, dass der Staat sich nicht überall einmischen soll und der Sozialstaat nicht aufgebläht werden soll. Eigenverantwortung ist ein wichtiges Stichwort.

Wo orten Sie Probleme in Gossau?

Ein altbekanntes Problem ist der Verkehr im Stadtzentrum. Das muss endlich an die Hand genommen werden. Ein Ansatz ist, das Stadtzentrum Richtung Bahnhof zu verschieben.

Wofür würden Sie sich als Gossauer Stadtparlamentarier besonders einsetzen?

Für gute Rahmenbedingungen für die örtliche Wirtschaft, aber auch dafür, dass Gossau ein attraktiver Lebensraum ist – mit einem Stadtpark zum Beispiel.

Sie haben einen guten Listenplatz bekommen. Rechnen Sie sich hohe Chancen aus?

Einen der oberen Listenplätze durfte ich einnehmen, weil ich bereits vor vier Jahren kandidiert hatte. Der Listenplatz wird aber überschätzt. Ich hoffe natürlich, gewählt zu werden. Dieses Ziel mag aber schwierig zu erreichen sein, da ich noch jung und Student bin. (ses)

Am 25. September wird das Gossauer Stadtparlament neu gewählt. Bis dahin stellen wir neue Kandidaten vor.