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Der Sprint um den Titel

Am Wettkampf «Dä schnällscht Rorschacher 2016» beteiligten sich gestern 321 Läuferinnen und Läufer. Parallel dazu kämpften 24 Klassen in verschiedenen Kategorien im Stafettenlauf um den Pokal.
Ramona Riedener
3, 2, 1 – los!: Mädchen und Knaben sind gestern am Schülerwettlauf gestartet. (Bild: Ramona Riedener)

3, 2, 1 – los!: Mädchen und Knaben sind gestern am Schülerwettlauf gestartet. (Bild: Ramona Riedener)

RORSCHACHERBERG. «Hopp, hopp, hopp…» ertönt es rund um die 80 Meter lange Laufbahn. Unter bunten Regenschirmen und Zeltvordächern oder in wetterfeste Kapuzenjacken gehüllt feuern Eltern, Grosseltern, Geschwister, Mitschüler und Freunde die beiden Finalisten des Klassen-Stafettenlaufs an. Mit Vorsprung gegenüber seines Konkurrenten läuft der letzte Sprinter der Klasse Kuster vom Schulhaus Wildenstein über die Ziellinie. Freudiger Jubel ertönt, von den Siegern und von ihren Anhängern, bevor die Mannschaft den begehrten Pokal entgegennehmen darf. Nach dem Siegerfoto gilt es sich bald wieder bereit zu machen, denn vier der acht Sechstklässler konnten sich für den Final oder Halbfinal im Einzellauf qualifizieren.

Nervosität vor dem Rennen

Nicht zum Gewinnen, sondern einfach aus Plausch mitgemacht hat Jorim Roth, Wettläufer der Siegerklasse Kuster. «Ich habe mir keine grossen Hoffnungen auf einen Sieg gemacht. Wir machen jedes Jahr mit, haben aber noch nie gewonnen. Jetzt freue ich mich natürlich schon über den Sieg», sagt der Sechstklässler. Nein, Mädchen hätten sie keine in ihrer Gruppe gehabt. «Die sind uns zu langsam», meint er verlegen lächelnd. Dass dem nicht so ist, beweist seine Schwester Gioia. Sie hat mit ihrer durchmischten Gruppe ebenfalls einen Pokal geholt. «Wir haben geübt vorher, vor allem die Stabübergabe», sagt die freudestrahlende 10-Jährige, und verrät, dass sie «furchtbar» nervös war vor dem Rennen. Dass einer der Sprinter den Stab trotz Üben verloren hat, die Gruppe aber doch gewinnen konnte, verdanken die Läuferinnen und Läufer dem grossen Vorsprung.

Professionelle Zeiterfassung

Zum vierten Mal organisierte der Feuerwehrverein Rorschach-Rorschacherberg den Schülerwettlauf «Dä schnällscht Rorschacher», der gesamt zum 38. Mal stattgefunden hat. In acht Kategorien kämpften 321 junge Sportlerinnen und Sportler um den begehrten gravierten Pokal. In einem spannenden Finallauf, wo jeweils die vier zeitschnellsten Mädchen und Knaben aller Kategorien teilnehmen, entscheidet sich, wer die schnellste Rorschacherin und der schnellste Rorschacher wird. Nach der Mittagspause haben sich 24 Klassen, gesamt 192 Mädchen und Knaben in verschiedenen Kategorien im Stafettenlauf gemessen. «Unsere Zeiterfassung erfolgt sehr professionell. Wir erfassen die Zeiten elektronisch, mit Stoppuhr und wir haben Zielkameras installiert», sagt OK-Chef Stephan Bischof.

Gute Laune trotz Wetterpech

Wie oft die Zuschauer den Schirm öffnen und wieder schliessen mussten, weiss niemand so genau. Während die Sportler sich kaum am schlechten Wetter störten, sich Kleinkinder in den knöchelhohen Wasserpfützen wälzten, war es für die Erwachsenen Grund genug, in der vereinseigenen Festhütte Unterschlupf zu suchen. In der Holzhütte sorgte ein eingespieltes Team für das leibliche Wohl. Der Feuerwehrverein hat Erfahrung mit Regenwetter und bot mehrere Möglichkeiten zum Unterstehen. «Auch vergangenes Jahr hat es anhaltend geregnet», so Bischof. «Die Stimmung ist trotzdem super.»

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