Der Schäfer mit Mittelalter-Flair

Lars-Ole Schmutz strahlt Ruhe aus. Er ist erst seit zwei Monaten im Campus Galli angestellt. Auch er ist für die Tiere des Grossprojekts zuständig. In seiner Heimat Nordrhein-Westfalen arbeitete der Tierwirt als Schäfer. «Die Herden zählten 500 bis 2000 Tiere», erklärt Schmutz nicht ohne Stolz.

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Lars-Ole Schmutz strahlt Ruhe aus. Er ist erst seit zwei Monaten im Campus Galli angestellt. Auch er ist für die Tiere des Grossprojekts zuständig. In seiner Heimat Nordrhein-Westfalen arbeitete der Tierwirt als Schäfer. «Die Herden zählten 500 bis 2000 Tiere», erklärt Schmutz nicht ohne Stolz. Sogar in Sachsen-Anhalt habe er Schafe gehütet.

Zu Campus Galli ist er wegen seinem Flair fürs Mittelalter gestossen. Zuvor hatte er Erfahrungen in Mittelalter-Rollenspielen gesammelt. In Messkirch trage er zwar Verantwortung für weniger Tiere, dafür sei die Arbeit intensiver und höre nicht bei der Tierpflege auf.

Die Heuernte sei brutal gewesen, erinnert sich der 35-Jährige und relativiert gleich im nächsten Atemzug: «Das ist nun einmal unser Job: Material mit Körperkraft bewegen.» Seine Bilanz über die ersten 60 Tage im Campus Galli fällt positiv aus. Die Arbeit mache immer wieder aufs Neue Spass, kein Tag sei wie der andere. (lgh)