Der Saturn rückt ins Rampenlicht

Am Mittwoch, 6. April, öffnet die Sternwarte Antares ab 20 Uhr die Türen. Jetzt kommt der Edelstein Saturn ins Visier.

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Wer den kleinen Saturn zum ersten Mal in einem hochqualifizierten Fernrohr sieht, ist erstaunt über die perfekte Ästhetik, mit der der Nachthimmel aufzuwarten vermag. Das hauchdünne Ringsystem mit der Cassinischen Trennlinie gehört zu den Prunkstücken der Astronomie und zu den Highlights eines Beobachtungsabends. Nur: «Man braucht dazu eben ein sehr gutes Teleskop vom astronomischen Typus, wie sie in mehreren Varianten in der Sternwarte Antares stehen», schreibt der Verein Antares.

Sternwarte besichtigen

Am Mittwoch, 6. April wird die Sternwarte Antares um 20 Uhr für alle Interessenten ihre Tore öffnen, wenn denn das Wetter mitspielt. Zunächst kann unter fachkundiger Führung die Sternwarte und das Instrumentarium besichtigt werden. Die Sichel des werdenden Ostermondes steht günstig im Westen, dann erscheinen allmählich die ersten Sterne, Doppelsterne und Sterngruppen, und im Verlauf des Eindunkelns auch die feineren Riesensternhaufen, Nebel, Galaxien und eben Saturn.

Letzte Chance Anfang April

Die Gelegenheit, noch zu einigermassen vernünftigen Abendstunden einen dunklen Himmel zu erleben, sei Anfang April gerade noch gegeben. Die Sternwarte Antares liegt im Gruenholz (Strecke Gossau–Andwil). (pd)