Der Name «Corso» bleibt erhalten

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Umbau Der Zeitplan ist straff. War es während fünf Jahren ziemlich ruhig um das ehemalige Kino Corso an der Brühlgasse, sollen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Und zwar schnell. Dass das Gebäude trotz der definitiven Schliessung des Kinos weiterhin öffentlich genutzt wird, ist Bauherr Iso Senn, Architekt und Verwaltungsrat der Senn Resources AG, nämlich ein grosses Anliegen. «Wir wollen, dass das Haus möglichst schnell wieder mit Leben gefüllt wird», sagt er auf Anfrage.

Der Zeitplan sieht vor, im Frühjahr 2018 mit den Umbauarbeiten zu beginnen. Ursprünglich hätte der Baustart schon diesen Herbst erfolgen sollen. Weil es aber zu kleineren Verzögerungen kam, erwartet Senn die Baubewilligung erst diesen Monat. Dann soll’s aber schnell gehen. Bereits im Spätherbst 2018 sollen die neuen Pächter im ehemaligen «Boccalino» einziehen: Es sind die Betreiber des «Barz» an der Bankgasse, die seit diesem Frühling in der Stadt wirten. Der Name Corso wird derweil nicht verschwinden, sagt Senn. Das Restaurant soll nämlich nach dem ehemaligen Kino benannt werden. Im Frühling 2019 sollen dann auch die Büros im ehemaligen Kinosaal bezugsbereit sein. Wer dort einzieht, ist noch nicht ganz klar. Angedacht ist aber, dass die Senn-Gruppe gleich selbst in die Räume zügelt.

Seit 2012 wurden im «Corso» bis auf zwei Ausnahmen keine Filme mehr gezeigt, auch eine Zwischennutzung kam nicht zu Stande. Grund dafür: Das Gebäude hatte den Besitzer gewechselt. Vergangenen Februar wurde dann klar: Hier kommt kein Kino mehr hin. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Senn Resources AG, realisiert im ehemaligen Kinosaal Büroräume. Dafür ist ein umfassender Umbau nötig. Die Fassade bekommt im Erdgeschoss und im ersten Stock Fenster, die Arkade wird geschlossen. Das bedeutet auch: mehr Platz für das Restaurant. (ghi)

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