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Der lange Weg zum Bau der St. Galler Kathedrale

Chronik

1401–1429 In den Appenzeller Kriegen emanzipieren sich die Appenzeller und die Stadt St. Gallen politisch und ökonomisch von der Herrschaft des Klosters.

1489 Ulrich Rösch (Abt 1463–1491) will das Kloster St. Gallen nach Rorschach verlegen. Dagegen wehren sich St. Galler, Appenzeller und Rheintaler, indem sie die im Bau befindliche Klosteranlage Mariaberg zerstören.

1490 Der Abt erringt mit Unterstützung seiner eidgenössischen Schirmorte im darauf folgenden Krieg einen Sieg. Damit scheitern die Versuche der Stadt St. Gallen, ihren Herrschaftsbereich in umliegende fürstäbtische Gebiete auszudehnen.

1524 Unter der Leitung Vadians tritt die Stadt St. Gallen zur Reformation über. Stadt und Kloster sind nun nicht nur politische, sondern auch konfessionelle Gegenspieler.

1566 Die Stadt erreicht ihre vollständige Selbstständigkeit. Eine Schiedmauer trennt die Hoheitsgebiete der Stadt vom Kloster.

1569/70 Bau des Karlstors, durch das der Fürstabt direkten Zutritt zum Klosterbezirk erhält.

1712–1718 Im Zweiten Villmergerkrieg wird das Kloster von Zürcher und Berner Truppen besetzt. Mönche fliehen nach Neuravensburg.

1719–1724 Schon im Exil wächst – auch angesichts prachtvoller Barockbauten im süddeutschen Raum – der Wunsch, die Klosteranlage zu erneuern. Pater Gabriel Hecht macht erste Entwürfe.

1720–1722 Kaspar Moosbrugger, auf den die barocke Klosteranlage von Einsiedeln zurückgeht, will bei einer neuen Kirche den gotischen Chor samt Turm und die Otmarskirche beibehalten.

1745–1748 Fürstabt Coelestin II. Gugger von Staudach (Abt 1740–1767) pflegt intensiven Kontakt mit Baumeister Johann Caspar Bagnato, der ihm 1746 in Rorschach das Kornhaus baut.

1749 Baumeister Peter Thumb bringt «einige risse zue einer neuen kirch». Eine Mehrheit der älteren Mönche will nur das Kirchenschiff neu bauen, der Abt auch den Chor.

1751–1755 Baumaterialien werden bereitgestellt: Steine kommen aus St. Georgen und Rorschach. Aus Feldkirch lässt der Fürstabt «schier einen ganzen Wald» heranschaffen.

1755 Nach diversen Vorprojekten beginnt im Mai der Abbruch der alten Kirche, der Chor bleibt stehen. Schon Ende August 1756 ist der Rohbau fertig.

1757 Christian Wenzinger bekommt den Auftrag für die Innenausstattung mit Stuckaturen und Malerei.

1758–1767 Die Stiftsbibliothek mit Krankenabteilung wird gebaut.

1760 Erster Gemeindegottesdienst in der neuen Kirche, deren hell strahlendes Innere die Mönche derart beeindruckt, dass sie ihren Widerstand gegen den Neubau auch des Chores aufgeben.

1761–1767 Der Chor und die zwei Türme werden gebaut.

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