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Der König singt, der Grünrock fährt Rally

Wie er Zugang zum Dach des St. Galler Rathauses erhalten hat, ist uns nicht bekannt. Jedenfalls steht Flows Powers in seinem neuen Clip «St. Gallefornia City» auf dem höchsten Punkt des Gebäudes, während ihn eine filmende Drohne umkreist. Wie der König von St.

Wie er Zugang zum Dach des St. Galler Rathauses erhalten hat, ist uns nicht bekannt. Jedenfalls steht Flows Powers in seinem neuen Clip «St. Gallefornia City» auf dem höchsten Punkt des Gebäudes, während ihn eine filmende Drohne umkreist. Wie der König von St. Gallen thront er auf dem Hochhaus und singt: «Chumm, i zeig der diä Stadt.» Wie es sich für Hip-Hopper gehört, zeigt der Videoclip viele Böse-Buben-Klischees: Flows Powers fährt mit dem Sportwagen durch die Lachen und lehnt sich dabei aus dem Fenster. Tätowierte Oberkörper rücken ins Bild. Man klebt einen Sticker auf ein SBB-Schild, provoziert den Türsteher vor einer Bar, alle paar Sekunden ist ein gestreckter Mittelfinger zu sehen, und klar: gekifft wird auch. Vor allem aber wird in schönen (Luft-)Aufnahmen die Stadt in Szene gesetzt. Der Silberturm, die Kreuzbleiche, der Bohl, die Fachhochschule, das Schulhaus Engelwies, die Rondelle am Marktplatz, die Randständigen im Kantipark, der Burger-Grillierer am Blumenmarkt – und immer wieder das Bahnhofareal mit dem Rathaus, wo Flows Powers als König thront. «St. Gallefornia City» ist eine vierminütige Stadtführung der anderen Art. Einschlägige Vertreter der St. Galler Hip-Hop-Szene geben sich die Ehre. Die drei Rapper der Jas Crw posieren, und Doppia Erre lässt Mikrophone von seinen Händen baumeln. «Irgendwiä lieb i diä Stadt», singt Flows Powers. Vielleicht ist er ja gar kein so böser Bube, sondern so wie sein Album heisst: «Eigentlich normal». (rbe)

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Mit einem Ford Mustang und dem Rorschacherberger Gemeindepräsidenten Beat Hirs als Beifahrer nimmt der St. Galler alt Nationalrat und passionierte Grünrock Peter Weigelt (Bild) gegenwärtig an der Rallye Peking–Paris teil. Im Moment ist das Team in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, wie Peter Weigelt auf Facebook gepostet hat. In Ulan Bator unterzogen Weigelt und Hirs ihren Mustang einer gründlichen Inspektion – und stellten fest: Am Auto ist bei der langen Fahrt über Schotterpisten und Wüstentrails erstaunlich wenig kaputtgegangen. Das Team Weigelt-Hirs stellte bis jetzt fast von jedem Rally-Tag einen Bericht auf Facebook. Doch jetzt muss die Fangemeinde warten, wie Weigelt postet: «Wir melden uns für sechs Wüstentage ohne Kontakt zur Aussenwelt ab und freuen uns auf neue Herausforderungen und tolle Camps unter dem Sternenmeer.» (dwi)

Peter Weigelt und Beat Hirs nehmen mit einem Ford Mustang Baujahr 1968 an der Peking-Paris-Ralley teil: Peter Weigelt (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

Peter Weigelt und Beat Hirs nehmen mit einem Ford Mustang Baujahr 1968 an der Peking-Paris-Ralley teil: Peter Weigelt (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))

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