Der Juni bringt Starkregen und Schafskälte

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Region am See Der erste Sommermonat Juni ist gemäss den Aufzeichnungen von OT-Meteorologe Christoph Frauenfelder wie der Juli der niederschlagsreichste Monat des Jahres. Er ist in jüngster Zeit wärmer, sonniger und trockener geworden. Die Gewittertätigkeit hat zugenommen. Die Blüte des schwarzen Holunders leitet in der ersten Dekade den phänologischen Frühsommer ein. Es ist mit Ende Mai zusammen die Zeit, wo sich über dem Kontinent die erste namhafte Sommerhitze aufbaut. Diese steigt auf und zieht vom Atlantik her feuchte Meeresluft nach sich. Damit werden im weiteren Verlauf monsunartige Regenfälle eingeleitet. Die Bewölkung nimmt zu. Die Sonne scheint täglich nur etwa sechs Stunden. Die Luft ist schwülwarm und damit gewitterträchtig bei 10 bis 21 Grad.

Mitte Monat steigen die Temperaturen kaum mehr an. Die Niederschläge gehen zwar etwas zurück, bleiben aber dominant im Wettergeschehen. Es ist die Zeit der Schafskälte. Die Gewitter­tätigkeit erfährt eine leichte Entspannung. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 11 und 22 Grad. Ende Juni kündet die Blüte der Winterlinde den Beginn des Hochsommers an. Die Temperaturen steigen geringfügig höher. Die Niederschlagsbereitschaft nimmt ab, und die Besonnung nimmt damit zu bis auf rund acht Stunden täglich zu. Durch die vielen Niederschläge ist der Boden sehr feucht geworden, und sobald die Sonne zwischen den Regenwolken hervorschaut, wird es schnell wieder schwül und gewittrig. Die Temperaturskala reicht von 12 bis 23 Grad. (cf)

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