Der Golfplatz, ein Froschparadies

Einen in der Ostschweiz inzwischen seltenen Gast hat Ulrike Weder aus Waldkirch in ihrem Garten fotografiert. Es ist ein Laubfrosch. Zu erkennen ist er an seiner charakteristischen Färbung, Zeichnung und Körperhaltung.

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Bild: Leserbild: Ulrike Weder

Bild: Leserbild: Ulrike Weder

Einen in der Ostschweiz inzwischen seltenen Gast hat Ulrike Weder aus Waldkirch in ihrem Garten fotografiert. Es ist ein Laubfrosch. Zu erkennen ist er an seiner charakteristischen Färbung, Zeichnung und Körperhaltung. Den Fachmann überrascht der Fund nicht: Auf dem Golfplatz Waldkirch habe sich in den vergangenen Jahren eine erfreulich grosse Population von Laubfröschen entwickelt, sagt Jonas Barandun vom Naturmuseum St. Gallen. In der Paarungszeit seien schon gegen 100 rufende Männchen gezählt worden. Vom Golfplatz aus hätten sich die Tiere in die weitere Umgebung ausgebreitet. Im Sommer seien sie daher auch in Gärten und an Waldrändern zwischen Andwil und Niederbüren anzutreffen. Für den Amphibienexperten ist das «sehr erfreulich». Ob die Entwicklung längerfristig anhalte, hänge aber weitgehend von der Nutzung und Pflege der Teiche auf dem Golfplatz ab. (vre)