Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der Gewissenhafte

Bergs Gemeindepräsident Sandro Parissenti. (Bild: Michel Canonica)

Bergs Gemeindepräsident Sandro Parissenti. (Bild: Michel Canonica)

In Berg leitet seit Anfang Jahr Sandro Parissenti die Geschäfte. «Mir geht es sehr gut», sagt er nach seinen ersten 100 Tagen als Gemeindepräsident. «Ich hatte mir vielseitige Themen erhofft und dass wir im Gemeinderat Dinge vorantreiben können. Das ist eingetreten», sagt der 33-Jährige. Zum Gemeinderat findet der Rheintaler nur lobende Worte. «Das Team ist super und die Zusammensetzung passt. So macht das Arbeiten Freude.»

Die Einarbeitung sei sehr ­intensiv gewesen – und sei es immer noch. Er habe ja auch in der «heissesten Phase» angefangen. Schliesslich stand gleich die Bürgerversammlung an. «Ich war nervös, aber es lief alles bestens. Klar gibt es Dinge, die ich noch verbessern kann», sagt Parissenti. Doch was gebe es Schöneres als Feedback, an dem man wachse, ergänzt er. Auch der Info­anlass zum Schulhaus Brühl sei positiv verlaufen. Die Bürger hätten das Thema wohlwollend aufgenommen. «Vielleicht wird mir auch noch Welpenschutz gewährt, ich weiss es nicht», sagt er. So oder so wolle man mit viel Elan dieses Jahr weitermachen. «Die Verbesserung der offenen Kommunikation in Berg ist sicher ein zentrales Thema», sagt der parteilose Gemeindepräsident. Und natürlich stehe im Mai die Abstimmung zum Schulhaus Brühl an. «Ich glaube, wir befinden uns auf einem guten Weg.»

Als Gemeindepräsident musste er lernen, mit der eigenen Geduld umzugehen, wie Parissenti sagt. «Es gibt Themen wie das Zukunftscafé, bei denen ich gerne weiter wäre.» Doch jedes Projekt müsse man Schritt für Schritt angehen. Privat habe sich nicht viel geändert. «Manchmal sehe ich jetzt meine Kinder, wenn ich in der Gemeinde unterwegs bin», sagt der Vater. Die Berger würden ihn nicht anders behandeln. «Darüber bin ich froh. Ich bin ja noch derselbe.» Für Parissenti ist klar: «Wenn ich mich nochmals zur Wahl stellen müsste, würde ich es sofort tun.» (woo)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.