«Der Gast soll sich wohl fühlen»

Mirek Rohan hat sich mit der Café-Bar, dem Arcade, einen Traum erfüllt. Zwei Monate hat er auf die Eröffnung hingearbeitet. Am Donnerstag war es soweit.

Selina Schmid
Drucken
Teilen
Mirek Rohan hinter der Theke seiner neueröffneten Café-Bar Arcade. (Bild: Selina Schmid)

Mirek Rohan hinter der Theke seiner neueröffneten Café-Bar Arcade. (Bild: Selina Schmid)

RORSCHACH. Das «Arcade» an der Hauptstrasse 50 in Rorschach füllt sich mit Gästen, von denen Mirek Rohan viele persönlich kennt. «Die Besucher sollen sich wohl fühlen, egal ob sie bereits hier waren, oder zum ersten Mal hier sind», sagt der frischgebackene Besitzer an der Eröffnung am Donnerstagabend.

Morgens um sieben Uhr öffnet das «Arcade» für «Kaffee, Gipfel und Zeitunglesen», und bleibt bis um zehn Uhr abends geöffnet. «Das reicht für das Feierabendbier», sagt Mirek Rohan. Sonntag und Montag sind Ruhetage.

Der Charme von früher

Mirek Rohan ist bereits seit zehn Jahren in der Gastronomie tätig, und stammt ursprünglich aus Tschechien. Vor sechs Jahren zog er in die Schweiz, seit drei Jahren lebt er in Rorschach. Die Stadt am See gefällt ihm so sehr, dass er hier seine Café-Bar eröffnet. Es sei schon immer sein Traum gewesen, sein eigener Chef zu sein, sagt er. Er habe nun die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen – so zum Beispiel der selbstgemachte Kuchen in der Kühlvitrine oder sein frischer, italienischer Kaffee.

Sämtliche Möbel hat Mirek Rohan in Brockenhäusern und von Trödelhändlern erworben. Die auffällige Bar in der Mitte des ansprechend eingerichteten Cafés ist ebenfalls aus zweiter Hand. «Mir gefällt dieser Stil», sagt Mirek Rohan, «Es soll gemütlich und warm sein und nicht zu modern.»

Es soll immer etwas los sein

Zwei Monate dauerten die Vorbereitungen für die Café-Bar des gebürtigen Tschechen. Unterstützt wurde er von Freunden aus Gonten. Ohne sie hätte er seinen Traum nicht realisieren können, sagt er. Als Dank hat er eine Uhr mit Gonten beschriftet.

Nun hoffe er auf zufriedene Gäste, die ein weiteres Mal kommen werden. «Es sollte immer etwas los sein», sagt Mirek Rohan. Da störe es ihn auch nicht, bereits um sieben Uhr morgens hinter der Theke zu stehen und Kaffee zu servieren.

Aktuelle Nachrichten