«Der Fall ist abgeschlossen»

Schwerwiegender als die Vorwürfe wegen Stadtfest, Olma und Stadtautobahn ist eine andere Kritik der SVP am parteilosen Stadtratskandidaten Markus Buschor (Tagblatt von gestern). Er soll als Projektleiter bei der Sanierung des Paul-Grüninger-Stadions gepfuscht haben.

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Schwerwiegender als die Vorwürfe wegen Stadtfest, Olma und Stadtautobahn ist eine andere Kritik der SVP am parteilosen Stadtratskandidaten Markus Buschor (Tagblatt von gestern). Er soll als Projektleiter bei der Sanierung des Paul-Grüninger-Stadions gepfuscht haben. Die SVP stützt sich auf eine Vorlage des Stadtrates für einen Zusatzkredit von 437 000 Franken für dieses Projekt. Dieser war vom Parlament im September 2011 bewilligt worden.

Buschor dementierte vorgestern, dass seine Arbeit Ursache für die Kostenüberschreitung war. Dafür seien Fehler der Direktion Bau und Planung verantwortlich. In der Vorlage ans Parlament seien ihm die Verantwortlichen zugeschoben worden. Nicht zuletzt wegen dieser Angelegenheit habe er sich entschieden, für den Stadtrat zu kandidieren.

Die Direktion Bau und Planung nimmt zur SVP-Kritik und den Antworten von Markus Buschor keine Stellung. Die Haltung des Stadtrates sei klar und in der Vorlage nachzulesen. Die Angelegenheit sei vom Stadtparlament diskutiert, der Zusatzkredit bewilligt worden. Der Fall sei damit erledigt. Und die Stadtverwaltung dürfe sich auch nicht in den Wahlkampf hineinziehen lassen. (vre)