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Der erste Angriff der Piraten

Mit der Piratenpartei tritt am 23. September eine Partei zu den Parlamentswahlen an, von deren politisches Programm noch wenig bekannt ist. So viel ist klar: Die Piraten möchten die Interessen der «digitalen Generation» vertreten. Dafür schicken sie sechs Kandidaten ins Wahlrennen.
Marcel Baur 1971 IT System Engineer

Marcel Baur 1971 IT System Engineer

Bei den Kantonsratswahlen im März holte die Piratenpartei (PPS) des Kantons St. Gallen 1,3 Prozent der Stimmen. Kein schlechtes Resultat für eine Partei, die erst Monate zuvor gegründet worden war. Am 23. September treten die Piraten nun erstmals auch zu den Stadtparlamentswahlen an. Ob sie jetzt an ihren Erfolg in den Kantonsratswahlen anknüpfen und den für ein Mandat nötigen Stimmenanteil von 1,6 Prozent schaffen, ist offen. Die Chancen dafür sind aber intakt.

Auf der Liste der PPS stellen sich sechs Kandidaten für die Stadtparlamentswahlen. Frauen existieren auf der Liste allerdings keine. Diese Piraten sind im Schnitt 32 Jahre alt. Die Liste glänzte also – abgesehen von den Jungparteien – mit dem tiefsten Durchschnittsalter. Das passt zum Wahlziel der Piraten, die vor allem Stimmen der jungen Wählerinnen und Wähler abholen wollen. Mit Forderungen nach freiem Zugang zu Wissen und Information, der Stärkung der Bürgerrechte und der Privatsphäre, der Bekämpfung von Medienverboten und der Zensur wollen sie bei der «digitalen Generation» punkten. Beruflich sind die Kandidaten in der Informatikbranche tätig und arbeiten als Systemingenieur, Informatiker oder Datenschutz-Verantwortlicher.

Der Smartspider der Piraten ist erhellend: Zum einen nehmen sie Mittepositionen ein (Finanzpolitik, wirtschaftliche Liberalisierung, aussenpolitische Öffnung). Zum anderen haben sie gemässigt linke Positionen (Umweltschutz, Sozialstaat, Ausländerpolitik, Law and Order). Gleichzeitig gehen sie bei der gesellschaftlichen Liberalisierung weiter als alle anderen Parteien. (hae/vre)

Tekle Berhe 1965 CRM- Projektleiter

Tekle Berhe 1965 CRM- Projektleiter

Jörg Abderhalden 1976 IT-Projektleiter

Jörg Abderhalden 1976 IT-Projektleiter

Severin Bischof 1987 Doktorand

Severin Bischof 1987 Doktorand

Reto Schneider 1987 Zivildienstler Wittenbach

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André Steigmeier 1990 Systemtechniker Rorschacherberg

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