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Der Dirigent der Balance

RORSCHACH. Am kommenden Sonntag spielt die Rorschacher Stadtharmonie Eintracht zusammen mit drei Solisten ihr Winterkonzert. Für den neuen Dirigenten Suso Mattle ist es die erste Gelegenheit, sich dem Rorschacher Publikum vorzustellen.
Lea Müller
Dirigent Suso Mattle im Proberaum der Stadtharmonie Eintracht. Am Sonntag steht das grosse Jahreskonzert bevor. (Bild: Lea Müller)

Dirigent Suso Mattle im Proberaum der Stadtharmonie Eintracht. Am Sonntag steht das grosse Jahreskonzert bevor. (Bild: Lea Müller)

Suso Mattle hatte keine einfache Aufgabe, als er im vergangenen Januar Dirigent der Rorschacher Stadtharmonie Eintracht wurde. Die Blasmusiker befanden sich in einer Talsohle und das Eidgenössische Musikfest in St. Gallen stand kurz vor der Tür. «In wenigen Wochen konnte er viel erreichen», blickt Vereinspräsident Ruedi Jucker erfreut auf die Erfolge am Eidgenössischen zurück. «Suso Mattle ist ein hervorragender Pädagoge.» Die Chemie habe von Anfang an gestimmt.

Unterricht an der Kanti

Wichtig ist Dirigent Suso Mattle bei seiner Arbeit, dass die Balance stimmt. «Wenn jemand wirklich Einsatz zeigt, dann habe ich viel Geduld», sagt er. Wenn nicht, könne er schon mal auf den Tisch hauen. Suso Mattle unterrichtet Schulmusik an der Kantonsschule Heerbrugg und an der Oberstufe in seiner Wohngemeinde Oberriet. Seine Diplome in Schulmusik und als Blasorchesterleiter wusste er schon früh beruflich umzusetzen. Schon während seines Studiums in Zürich machte er erste Erfahrungen mit Chören und Blasorchestern. Parallel zur Schulmusik leitete Suso Mattle zehn Jahre lang die Harmoniemusik Oberriet, anschliessend 15 Jahre lang die Musikgesellschaft Harmonie Appenzell. Ausserdem war er vier Jahre lang Präsident des Appenzeller Blasmusikverbandes.

Der Nachwuchs ist ein Problem

Von der Stadtharmonie Eintracht war er vom ersten Besuch an überzeugt: «Die Intonation ist gut, und was gespielt wird, hat Substanz.» So wechselte er, der vorher etwa 80 Musiker dirigiert hatte, zum 40köpfigen Corps nach Rorschach. «Bei so einer kleinen Besetzung müssen wir um jeden Ton kämpfen», sagt Suso Mattle. «Eine Herausforderung, die jetzt immer besser gelingt.»

55 Mitglieder wären laut Ruedi Jucker ideal für die Stadtharmonie Eintracht. Um das Nachwuchsproblem in den Griff zu kriegen, wird ein reger Kontakt mit der regionalen Jugendmusik Young Winds gesucht. Ruedi Jucker betont: «Das ist ein wichtiger Pfeiler unserer Jugendförderung.» Bereits seien einige Mitglieder in den Verein übergetreten.

Premiere für den Dirigenten

Für Dirigent Suso Mattle ist das Winterkonzert die erste richtige Gelegenheit, sich dem Rorschacher Publikum vorzustellen. Es ist ein spezielles Konzert, zumal die Stadtharmonie Eintracht zu diesem Anlass mit drei Rorschacher Solisten (siehe Kasten) zusammenspielt. Das Konzert dauert eine Stunde und wird laut Suso Mattle in einem besinnlichen Stil sein. Gespielt werden ausschliesslich Originalkompositionen. «Wir zeigen das gesamte Spektrum unseres Könnens», sagt Mattle und verrät, dass das Konzert in einem grossen Fest gipfeln werde. «Die Zuschauer werden überrascht sein», sagt er und schmunzelt.

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