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Der Deckel verbindet

KommentarEs ist kein Zufall, dass die Vorlage zum Olma-Deckel keine Opposition hat. Das Vorhaben ist ein sorgfältig ausgearbeiteter Kompromiss, der von links bis rechts fast alle zufriedenstellt. Für die einen gibt’s Velowege und weitere Anbindungen an den öffentlichen Verkehr, für die anderen eine neue Messehalle und eine weitere Stärkung der Olma Messen. Letztere profitieren natürlich am meisten von dem Vorhaben.

Die Olma ist ein wichtiger Standortfaktor. Sie trägt nicht nur zur Ostschweizer und St.Galler Identität bei, sondern auch zur Wertschöpfung in Stadt und Region. Will sie im internationalen Wettbewerb um Kongresse, Grossveranstaltungen und Messen attraktiv bleiben, benötigt die Olma auch eine entsprechende Infrastruktur. Mit dem Bau der grössten stützenfreien Messe- und Eventhalle der Deutschschweiz ist das langfristig sichergestellt.

Vor diesem Hintergrund sind 18 Millionen Franken ein finanzieller Beitrag, der sich als Stadt gut verschmerzen lässt. Und schliesslich kommt die Stadt mit dieser Vorlage einem weiteren Ziel näher: Mit der Überdeckung kann ein Teil der Schneise, welche die Autobahn vor dem Rosenbergtunnel durchs Quartier zieht, geheilt werden. Mit dem Deckel werden also auch Brücken gebaut.

Luca Ghiselli
luca.ghiselli@tagblatt.ch

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